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Symbolbild, KI-generiert

Desert Mountain Energy Aktie: Roswell-Datenzentrum startet in New Mexico

Desert Mountain Energy wandelt sich vom Rohstoffförderer zum Energieversorger für KI-Rechenzentren und startet ein ambitioniertes Projekt in New Mexico.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Roswell-Projekt als netzunabhängiges Rechenzentrum
  • Eigene Erdgasquellen versorgen die Anlage
  • Pipeline-Sanierung steigert Fördereffizienz
  • Project Helios zur Datenvermarktung gestartet

Der kleine Explorationskonzern Desert Mountain Energy stellt sein Geschäftsmodell grundlegend um. Statt reiner Rohstoffsuche baut das Unternehmen auf eine neue Idee: Helium und Erdgas aus eigenen Quellen direkt vor Ort in Strom für Rechenzentren verwandeln. Für ein Unternehmen mit nur 0,17 Euro Aktienkurs und einer Marktkapitalisierung von rund 60 Millionen Euro ein ambitionierter Plan.

Das Signal an der Börse zeigt Zurückhaltung. Am Montag notiert die Aktie bei 0,17 Euro, elf Prozent über dem Schlusskurs vom Freitag. Der kurzfristige RSI von 44,3 deutet auf neutrale Stimmung. Im Zwölfmonatsvergleich steht ein Plus von 35 Prozent.

Roswell: Datenzentrum auf eigener Mine

Der Kern der Strategie ist das Roswell Information Park-Projekt im US-Bundesstaat New Mexico. Desert Mountain hat für sein Grundstück dort einen mehrjährigen Pachtvertrag für ein netzunabhängiges Rechenzentrum abgeschlossen. Das Besondere: Die Anlage wird direkt mit Erdgas aus unternehmenseigenen Quellen betrieben.

Die Einnahmen kommen aus Landnutzungs- und Verwaltungsgebühren. Hinzu kommen Erlöse aus Gasverbrauch und überschüssiger Stromproduktion. Der Ausbau erfolgt in mehreren Phasen.

Pipeline-Sanierung und regulatorische Klarheit

Parallel dazu erneuert das Unternehmen seine Gasförderinfrastruktur. Im Pecos Slope-Gassystem werden alternde Pipelines ausgetauscht. Das steigert die Effizienz und senkt die Wartungskosten. Zugleich soll die Heliumaufbereitung flexibler werden.

In Arizona hat sich die Lage für das McCauley-Heliumfeld geklärt. Die Umweltbehörden haben nach Prüfungen im zweiten Quartal 2026 grünes Licht für Fördermaßnahmen gegeben. Die Auflagen zum Grundwasserschutz sind erfüllt.

Project Helios: Daten als zweite Einnahmequelle

Das hauseigene „Project Helios“ soll die Abhängigkeit von Rohstoffpreisen reduzieren. Desert Mountain gründet spezialisierte Töchter, die operative Daten vermarkten und mögliche Carbon-Capture-Projekte vorbereiten. Künstliche Intelligenz steuert die Anlagenautomatisierung.

Das Ziel: höhere Helium-Reinheit und bessere Extraktionsraten bei niedrigerem Energieverbrauch. Für Anleger bleibt abzuwarten, ob die Roswell-Entwicklung und die Pipeline-Modernisierung tatsächlich einen stabilen Cashflow generieren. Die nächsten Monate werden zeigen, ob der Plan aufgeht.

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