Delta baut sein internationales Netz weiter aus. Diese Woche nahm die Fluggesellschaft zwei bedeutende Langstreckenverbindungen in Betrieb – darunter eine Rückkehr nach Hongkong. Ein klares Signal für den Expansionskurs.
Rückkehr nach Asien, Expansion nach Europa
Delta verbindet Los Angeles mit Hongkong. Die tägliche Nonstop-Verbindung kommt mit der Airbus A350-900 und bietet vier Kabinenklassen, darunter die Delta One Suites für Geschäftsreisende. Das Ziel: die starke Nachfrage im asiatisch-pazifischen Raum bedienen.
Parallel dazu hob zum ersten Mal ein Flug von New York-JFK nach Malta ab. Es ist die erste Direktverbindung zwischen den USA und dem Mittelmeer-Archipel. Delta stärkt damit gleichzeitig die Transatlantik- und Transpazifik-Strecken.
Operative Stärke, leichter Kursrückgang
Branchendienst „The Points Guy“ kürte Delta bereits zum achten Mal in Folge zur besten US-Fluggesellschaft. Bewertet wurden Zuverlässigkeit, Kundenerfahrung und Vielfliegerprogramme. Der Titel unterstreicht Deltas operative Führung trotz schwieriger Branchenlage.
An der Börse notiert die Aktie bei 69,68 Euro. Das sind 0,57 Prozent weniger als am Vortag. Der langfristige Trend bleibt positiv: Auf Wochensicht legte das Papier um 2,56 Prozent zu, auf Monatssicht um 15,21 Prozent.
Der Kurs liegt rund drei Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 71,89 Euro. Deutlich über der 200-Tage-Linie von 56,18 Euro. Der 14-Tage-RSI von 64,1 zeigt: Der Aufwärtstrend ist intakt, eine Überhitzung bleibt aber aus.
Sommerflugplan und Kerosinkosten
Die neuen Strecken dürften die Auslastung und Erträge im Sommer weiter steigern. Eine Herausforderung: Die Kerosinpreise liegen derzeit hoch. Delta will die Mehrkosten über Premium-Tickets auf den neuen Routen abfedern.
Anleger warten nun auf Details zu Kapazitätsanpassungen und den Hedging-Strategien. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie gut Delta die Kostensteigerungen kompensieren kann.
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