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Symbolbild, KI-generiert

Dell Technologies Aktie: Mizuho sieht Spielraum

Mizuho sieht Chancen für Dell durch die hohe Nachfrage nach KI-Infrastruktur und hält an der positiven Bewertung fest.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Mizuho belässt Kursziel bei 650 Dollar
  • Dell-Aktie steigt am Dienstag rund vier Prozent
  • Super Micro meldet 19,9 Milliarden Dollar Quartalsumsatz
  • Super-Micro-Bruttomarge sinkt auf 12,8 Prozent

Während ein Konkurrent glänzende Umsätze meldet und trotzdem mit Margensorgen kämpft, rückt Dell in den Blick der Analysten. Mizuho sieht im starken Servermarkt Aufwärtspotenzial für den Konzern und bleibt klar optimistisch.

Rückenwind aus dem Servermarkt

Die Bank bestätigt für Dell die Einstufung „Outperform“ und das Kursziel von 650 Dollar. Die Aktie schloss am Dienstag bei 408,40 Dollar und legte rund vier Prozent zu. Damit gehörte sie zu den stärkeren Mega-Caps des Tages, neben Texas Instruments und Broadcom.

Anlass für Mizuhos Einschätzung sind die jüngsten Zahlen von Super Micro Computer. Der Serverspezialist setzte im September-Quartal 19,9 Milliarden Dollar um, deutlich mehr als erwartet. Auch die Prognose für das Dezember-Quartal und das Geschäftsjahr 2027 fiel höher aus als im Konsens.

Wettbewerber unter Margendruck

Die Kehrseite zeigt sich bei Super Micro in der Profitabilität. Die Bruttomarge fiel im Quartal auf 12,8 Prozent, der Anteil von KI-Servern stieg auf 71 Prozent. Mizuho senkte das Kursziel für Super Micro auf 36 Dollar, zuvor waren es 43 Dollar, und verwies auf Konkurrenz und Lieferengpässe.

Für Dell lesen die Analysten daraus eine Chance. Die Nachfrage nach KI-Infrastruktur ist hoch, und nicht jeder Anbieter kann sie gleich gut bedienen. Ob Dell davon profitiert, zeigt sich in den Geschäftszahlen.

Die nächste Gelegenheit dafür kommt am 24. November. Dann legt Dell seine Quartalszahlen vor, und Mizuho positioniert sich mit seinem hohen Kursziel bereits davor.

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Diskussion zu Dell Technologies

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.