Deere & Company setzt auf maximale Leistung, um der aktuellen Marktdynamik zu begegnen. Mit der Vorstellung neuer Hochleistungstraktoren und autonomer Technologien will der US-Konzern die Produktivität auf den Feldern signifikant steigern. Doch kann diese Innovationskraft die jüngsten Gewinnrückgänge und gestiegenen Produktionskosten auffangen?
Neue Standards für die Landwirtschaft
Im Zentrum der jüngsten Ankündigungen steht die Erweiterung der 8-Serie. Die neuen Modelle 8R und 8RX leisten in der Spitze bis zu 540 PS, wobei ein intelligentes Power-Management kurzzeitig sogar bis zu 634 PS freisetzen kann. Damit bietet Deere rund 200 PS mehr als in der bisherigen Serie an. Das Ziel ist eine massive Effizienzsteigerung: Die Maschinen sind darauf ausgelegt, täglich bis zu 1.200 Hektar zu bestellen und die Bodenbearbeitung um 40 Prozent zu beschleunigen.
Zusätzlich treibt das Unternehmen die Automatisierung voran. Die neuen Traktoren sind bereits für den autonomen Betrieb vorbereitet und mit modernster Display-Technologie für fortschrittliche Führungssysteme ausgestattet. Auch im Bereich der Erntemaschinen und Sätechnik wurden Upgrades vorgestellt, die unter anderem größere Korntanks und automatisierte Steuerungen für Maispflücker umfassen. Bestellungen für die neue Traktorengeneration werden ab März entgegengenommen.
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Gemischte Bilanz und optimistischer Ausblick
Die Produktoffensive erfolgt kurz nach der Vorlage der Zahlen für das erste Geschäftsquartal 2026. Diese zeigten ein zweigeteiltes Bild: Während der Nettogewinn auf 656 Millionen US-Dollar sank (Vorjahr: 869 Millionen US-Dollar), stieg der Gesamtumsatz um 13 Prozent auf 9,61 Milliarden US-Dollar. Verantwortlich für den Gewinnrückgang waren primär gestiegene Produktionskosten sowie höhere Aufwendungen für Garantieleistungen.
Besonders stark präsentierten sich die Segmente Bau- und Forstmaschinen sowie die Sparte für kleine Landmaschinen und Rasenpflege, die deutliche Umsatz- und Ergebniszuwächse verzeichneten. Die Aktie, die seit Jahresbeginn ein Plus von über 32 Prozent verbucht, notiert nach einer leichten Konsolidierung in der vergangenen Woche aktuell bei 528,30 Euro.
Trotz der Herausforderungen im globalen Agrarsektor blickt das Management zuversichtlich nach vorn. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 wurde die Gewinnprognose auf eine Spanne von 4,5 bis 5,0 Milliarden US-Dollar angehoben. Zudem unterstreicht das Unternehmen seine Aktionärsfreundlichkeit mit einer Quartalsdividende von 1,62 US-Dollar, die im Mai ausgezahlt wird. Strategisch verstärkt sich Deere zudem durch den Zukauf von Technologien für die automatisierte Baumpflanzung des finnischen Anbieters Risutec Oy.
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