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DAX-Wochenausblick: Notenbanken geben die Richtung vor – Anleger hoffen auf kleine Jahresendrallye – Euro könnte DAX stützen – Dreifacher Hexensabbat am Freitag

Sehr geehrte Leser,

die Hoffnung auf eine – zumindest kleine – Jahresendrallye bekam in der vergangenen Handelswoche wieder etwas Nahrung. Die verabschiedete Steuerreform in den USA sowie der deutliche Kursrückgang beim Euro schoben die Aktienmärkte diesseits und jenseits des Atlantiks wieder an. Am Ende legte der DAX auf Wochensicht rund 2,3 Prozent auf 13.153 Punkte zu und konnte damit auch wieder die 13.000er-Marke zurückerobern.

In der zweiten Börsenreihe bot sich ein gemischtes Bild. Während der MDAX im Wochenverlauf knapp 2 Prozent auf 26.178 Zähler nachgab, legte der TecDAX leicht um 0,7 Prozent auf 2.514 Punkte zu.

Am deutschen Rentenmarkt gab es am Dienstag den Kontraktwechsel von Dezember auf März-Kontrakt. Und obwohl der BUND-Future mit 163,44 Prozent optisch unter den 163,54 Prozent aus der Vorwoche liegt, bedeutet der Blick auf den Märzkontrakt einen Wochengewinn von 0,3 Prozent.

Der Euro hat auf Wochensicht 1,1 Prozent auf 1,1770 USD verloren.

Wochengewinner in DAX, MDAX und TecDAX
DAX-Gewinner mit fast 10 Prozent Wochengewinn sind die Papiere des Dialysespezialisten Fresenius, die nach Expertenmeinung überdurchschnittlich stark von der von US-Präsident Trump geplanten Steuerreform profitieren dürften.

Stärkster Wert im MDAX ist der Handelskonzern Metro. Börsianer erwarten hier starke Ergebnisse für das im September abgelaufene Geschäftsjahr.

Mit 8,2% liegen die Aktien des Labor- und ProzesstechnologiespezialistenSartorius an der TecDAX-Spitze. Positive Analystenstimmen sorgten hier für Käufe der Anleger.

DAX

  • Fresenius: +9,3%
  • ProSiebenSat.1: +7,3%
  • RWE: +6,5%

MDAX

  • Metro: +7,1%
  • Zalando: +6,1%
  • Fraport: +5,8%

TecDAX

  • Sartorius: +8,2%
  • Telefonica Dtl.: +6,9%
  • Evotec: +6,3%

DAX-Wochenausblick: Notenbanken geben die Richtung vor – Anleger hoffen auf kleine Jahresendrallye – Euro könnte DAX stützen – Dreifacher Hexensabbat am Freitag
Noch zwei volle Handelswochen hat das Jahr 2017 zu bieten, bevor sich die meisten Anleger in den Weihnachtsurlaub verabschieden. Und die letzte Handelswoche hat bereits die Hoffnung geweckt, dass doch noch eine kleine Jahresendrallye gelingen könnte. Die US-Steuerreform, ein schwächerer Euro und die Notenbanken FED, EZB und BoE könnten dafür in dieser Woche den Boden bereiten.

Besonders auf den letzten Auftritt von „Noch“-FED-Chefin Janet Yellen sind die Anleger gespannt. Am Mittwoch dürfte diese vermutlich den US-Leitzins um einen Viertel-Prozentpunkt auf dann 1,25 bis 1,5 Prozent anheben und damit der robusten US-Konjunktur Rechnung tragen. Besonders am US-Arbeitsmarkt läuft es weiter hervorragend, wie die letzten Freitag veröffentlichten Arbeitsmarktdaten gezeigt haben.

Am Donnerstag tritt dann Mario Draghi wieder vor die Mikrofone und wird die Ergebnisse der EZB-Beratung bekannt geben. Auch wenn in der Eurozone mit einer guten Konjunktur in 2018 gerechnet wird, dürfte sich aber nichts am Leitzins ändern, der rekordniedrig bleibt. Eine Drosselung der Anleihekäufe wurde bereits in der letzten Sitzung beschlossen, auch hier dürfte es wohl keine Veränderung geben.

Die Anleger dürften – auch um die Entscheidungen der Notenbanken besser einordnen zu können – in dieser Woche gespannt auf die anstehenden Konjunkturdaten blicken. Hier stehen u.a. am Dienstag der ZEW-Konkunkturindex sowie die US-Erzeugerpreise, am Mittwoch der deutsche Verbraucherpreisindex und die EU-Industrieproduktion, am Donnerstag US-Einzelhandelsumsätze und Import- und Exportpreise sowie am Freitag deutsche Großhandelspreise sowie Daten zur US-Industrieproduktion auf der Agenda.

Richtig Bewegung in den Markt dürfte am kommenden Freitag der große Verfallstag (dreifacher Hexensabbat) bringen, wenn Terminkontrakte auf Aktien und Indizes an den Terminbörsen auslaufen. Das sorgt häufig für große Kursausschläge und könnte eventuell auch die Impulse für einen Ausschlag nach oben generieren. Grundvoraussetzung dafür ist aber, dass es keine negativen Überraschungen von den Notenbanken am Mittwoch und Donnerstag gibt.

Charttechnisch benötigt der DAX in dieser Woche einen kräftigen Anschub, der ihn über die Marke von 13.200/13.280 Punkten hievt und damit über den zwischen 12.845 Punkten und 13.280 Punkten verlaufenden Seitwärtstrend. Gelingt dies, könnte durchaus das bisherige Allzeithoch knapp über 13.500 Punkten nochmal in Reichweite gelangen.

Auf der Unterseite sollte die 13.000er-Marke halten, um ein neuerliches abrutschen in Richtung der unteren Begrenzungslinie des Seitwärtstrends bei 12.845 Punkten zu verhindern.

Die DAX-Indikation bei Lang und Schwarz liegt aktuell bei 13.178 Punkten.

In diesem Sinne, einen guten Start in die neue Woche.

Ihr

Torsten Pinkert

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