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DAX: Spannung vor Nvidia-Zahlen

Der deutsche Leitindex gewinnt trotz gedämpftem Konsumklima und setzt auf positive Signale vom KI-Marktführer Nvidia. Der übergeordnete Aufwärtstrend bleibt intakt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • DAX startet über psychologischer 25.000-Punkte-Marke
  • Märkte fokussieren sich auf Nvidia-Quartalsbericht
  • GfK-Konsumklima fällt erneut und dämpft Stimmung
  • Charttechnisch intakter Aufwärtstrend signalisiert Kaufsignale

Der deutsche Leitindex hat am Mittwoch zur Eröffnung die 25.000-Punkte-Marke zurückerobert und legte in den ersten Handelsminuten um 0,4 Prozent auf 25.085 Punkte zu. Am Vortag war der Index noch mit sinkenden Hoch- und Tiefpunkten aus dem Handel gegangen und hatte knapp unter der psychologisch wichtigen Schwelle geschlossen.

Die Anleger scheinen sich ein dickes Fell zugelegt zu haben, was die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump angeht. Dessen Rede zur Lage der Nation brachte keine neuen Drohungen – ein Umstand, der die Märkte spürbar entlastet. Das Urteil des Obersten US-Gerichtshofs hatte Trump kürzlich ein wichtiges Werkzeug für seine Handelspolitik aus der Hand genommen.

Tech-Riese im Fokus der Märkte

Wesentlich spannender für die weitere Entwicklung dürften die Quartalszahlen von Nvidia sein, die nach US-Börsenschluss anstehen. Der Chiphersteller gilt als Gradmesser für die Bewertung von KI-Aktien insgesamt. Positive Signale von Unternehmen mit KI-Bezug hatten bereits am Dienstag den US-Börsen Auftrieb gegeben.

Der MDAX zog am Morgen um 0,66 Prozent auf 31.616 Punkte an, der EuroStoxx 50 gewann 0,7 Prozent. Aus technischer Sicht befindet sich der DAX weiterhin in einem intakten Aufwärtstrend, der am 13. Januar durch ein Allzeithoch bestätigt wurde. Die gleitenden Durchschnitte der letzten 20, 50 und 200 Börsentage signalisieren nach wie vor Kaufsignale.

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Konsumenten bleiben kostenbewusst

Dämpfer kamen am Morgen aus dem GfK-Konsumklima. Der Indikator für März fiel auf minus 24,7 Punkte, nachdem er im Vormonat noch bei minus 24,2 Punkten gelegen hatte. Besonders die Anschaffungsneigung der Verbraucher trübte sich weiter ein, während die Sparneigung erneut stieg. Die Konjunkturerwartungen zeigten sich pessimistischer als zuletzt.

Charttechnisch markiert das Tageshoch vom 24. Februar bei 25.093 Punkten die erste Hürde auf dem Weg nach oben. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte Anschlusskäufe bis zum Verlaufshoch vom 20. Februar bei 25.340 Punkten auslösen. Auf der Unterseite bildet das Tagestief vom Vortag bei 24.882 Punkten eine erste Unterstützung.

Die technische Gegenreaktion der vergangenen beiden Handelstage hatte ein Verkaufssignal in der Slow Stochastik ausgelöst. Dennoch bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend intakt, solange der Index nicht nachhaltig unter 24.730 Punkte fällt.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

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