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Symbolbild, KI-generiert

DAX: Rückenwind für die 25.000er-Marke

Der Leitindex gewinnt vorerst an Boden; Inflationsdaten, Quartalsberichte und anhaltende Belastungen prägen den weiteren Ausblick.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • DAX vor Xetra-Start 0,67 Prozent höher
  • Ölpreise und Renditen gaben etwas nach
  • US-Großbanken legen Quartalsbilanzen vor
  • Inflationsdaten für Mittwoch erwartet

Der DAX startet mit Aufschlägen in die neue Woche. Die 25.000 Punkte, die er in den vergangenen Tagen zeitweise unterschritten hatte, rücken damit wieder in sichere Distanz. Allerdings bleiben die Belastungsfaktoren bestehen.

Ölpreis und Renditen geben etwas nach

Der Broker IG Markets sah den Leitindex gut zwei Stunden vor dem Xetra-Start bei 25.256 Punkten, ein Plus von 0,67 Prozent. Am Freitag hatte der DAX bei 25.087 Zählern geschlossen. Etwas nachgebende Ölpreise und Anleiherenditen helfen. Nach oben markiert der Bereich um 25.500 Punkte eine Hürde.

Die Vorgaben aus den USA fielen freundlich aus. Der Dow Jones legte am Freitag um 0,83 Prozent zu, der Nasdaq 100 um 0,51 Prozent. Zuvor hatte er wegen KI-Ängsten zeitweise bis zu zwei Prozent verloren. Dazu trugen Aussagen von US-Präsident Donald Trump bei: Die USA würden vor den Zwischenwahlen im November keinen Angriff auf den Iran starten. In Asien blieb es zum Wochenstart ruhig, Japan feierte.

Berichtssaison und Inflation setzen die Akzente

Am Montag selbst dürfte es unternehmens- und konjunkturseitig ruhig bleiben. Volkswagen gibt während der Paris Motor Show ein Investoren-Update und legt Absatzzahlen für das dritte Quartal vor.

Ab Dienstag liefern die US-Großbanken JPMorgan, Goldman Sachs und Citigroup die ersten Quartalsbilanzen. Morgan Stanley und Bank of America folgen am Mittwoch. JPMorgan-Stratege Mislav Matejka erwartet, dass die Unternehmensergebnisse den Märkten Rückhalt geben.

Mehr Gewicht haben womöglich die US-Inflationsdaten am Mittwoch. Commerzbank-Volkswirt Christoph Balz rechnet für September mit deutlich gestiegenen Verbraucherpreisen, vor allem wegen teureren Benzins. Die Kernrate dürfte moderater ausfallen. Eine weitere Zinserhöhung der Fed im Dezember halte sie aber wohl nicht auf.

Helaba rechnet mit nervöser Stimmung

Claudia Windt von der Helaba sieht Ölpreise und Anleiherenditen als zentrale Belastung. Die Renditen verharren im Euroraum wie in den USA nahe ihrer Hochs. Ihre Einschätzung: Die Anspannung dürfte mindestens bis zu den US-Zwischenwahlen Anfang November anhalten. Eine Lösung im US-Iran-Konflikt würde die Ölpreise beruhigen, solange der Krieg andauert, schwanken sie kräftig.

Vom Rekord ist der DAX noch ein Stück entfernt. Das Intraday-Allzeithoch von 26.618,74 Punkten stammt vom 28. August. Der höchste Schlusskurs liegt bei 26.569,99 Zählern. Bis dorthin müsste der Index zunächst die Hürde bei 25.500 Punkten nehmen. Fällt er dagegen wieder unter 25.000, rückt die Marke der vergangenen Woche erneut in den Blick.

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Diskussion zu DAX

Dr. Robert Sasse

Dr. Robert Sasse ist promovierter Ökonom und Unternehmer mit umfassender Expertise in Finanzmärkten und Wirtschaftstheorie. Seine akademische Ausbildung verbindet er mit praktischer Unternehmenserfahrung, um fundierte Analysen zu langfristigen Anlagestrategien zu liefern.

Als Verfechter einer marktwirtschaftlichen Ordnung fokussiert sich Dr. Sasse auf die Vermittlung von Strategien für nachhaltigen Vermögensaufbau durch Aktieninvestments. Seine wissenschaftlich fundierten Beiträge auf stock-world.de richten sich an Anleger, die eigenverantwortliche, informierte Entscheidungen für ihre finanzielle Zukunft treffen möchten.

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