Der Iran-Krieg hält die Märkte weiter in Atem — aber heute zeigt sich ein erster Lichtblick. Der DAX klettert am Mittwoch auf rund 23.920 Punkte und schafft damit den Sprung zurück über die vielbeachtete 200-Tage-Linie. Ein charttechnisch wichtiges Signal.
Der Schlüssel zur Stimmungsaufhellung liegt beim Ölpreis. Brent notiert aktuell bei rund 101 Dollar pro Barrel — weit entfernt vom Kriegshoch von fast 120 Dollar, das noch vor Kurzem Inflations- und Konjunkturängste schürte. Grund für die Entspannung: Der Irak hat ein Pipeline-Abkommen zum Ölexport über die Türkei geschlossen, Saudi-Arabien verlagert ebenfalls Lieferungen auf alternative Routen. Die faktische Blockade der Straße von Hormus durch den Iran verliert damit Schritt für Schritt an Wirkung.
Bankwerte und Autobauer im Aufwind
Besonders gefragt sind heute Werte, die vom nachlassenden Energieschock profitieren. Commerzbank legt rund sechs Prozent zu, Siemens Energy gewinnt über fünf Prozent. Heidelberg Materials steigt um etwa vier Prozent — angetrieben von einer Morgan-Stanley-Hochstufung gleich um zwei Stufen auf „Overweight“. Auf der Verliererseite sticht HelloFresh heraus: Die Aktie bricht um fast 15 Prozent auf ein Rekordtief ein, nachdem das Unternehmen für 2026 sinkende Umsätze und ein schwächeres operatives Ergebnis in Aussicht gestellt hat.
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Die Marke von 24.000 Punkten wirkt dabei wie ein Magnet auf den Index. Anleger sehen darin die Schwelle zu einem wieder optimistischeren Kursterrain — ob der DAX diesen Schritt heute noch schafft, ist angesichts nachlassender Gewinne am frühen Nachmittag jedoch unsicher.
Fed-Entscheid nach Börsenschluss
Am Abend rückt die US-Notenbank in den Fokus. Eine Zinsänderung gilt im aktuellen Umfeld als unwahrscheinlich. Spannender werden die Begleitworte: Denn der hohe Ölpreis dürfte die Inflation antreiben — und damit die zuletzt ohnehin schon gesunkenen Zinssenkungshoffnungen weiter belasten. Erste Stimmen spekulieren sogar über mögliche Zinsanhebungen. Fed-Prognosen zu Wachstum und Inflation könnten die Märkte daher noch nachbörslich bewegen — und den morgigen Handelstag maßgeblich prägen.
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