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DAX: Öl treibt Korrektur

Der DAX verzeichnet eine der schwächsten Wochen des Jahres, angetrieben durch steigende Ölpreise und geopolitischen Stress, die Inflations- und Konjunktursorgen neu entfachen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Wöchentlicher Verlust von fast sieben Prozent
  • Ölpreis als zentraler Treiber für Marktkorrektur
  • Index notiert deutlich unter 50-Tage-Durchschnitt
  • Sektorrotation zu Rüstungs- und von Konsumaktien

Der DAX zahlt aktuell den Preis für Geopolitik – und für teurere Energie. Der Iran-Krieg schiebt den Ölpreis nach oben und lässt Inflations- und Konjunktursorgen wieder aufflammen. Genau diese Mischung hat den Leitindex in eine spürbare Korrektur gedrückt.

Am Freitag schloss der DAX bei 23.591,03 Punkten und damit erneut unter 24.000. Auf Wochensicht steht ein Minus von 6,70% zu Buche – eine der schwächsten Wochen des laufenden Jahres.

Öl als zentraler Belastungsfaktor

Der dominierende Treiber bleibt der Ölmarkt. Brent sprang am Freitag auf 92,69 US-Dollar je Barrel. Hintergrund sind laut Quelltext Störungen auf den Energiemärkten und stark beeinträchtigter Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz. Steigende Energiepreise wirken dabei wie Sand im Getriebe: Sie verschärfen Inflationsängste und drücken gleichzeitig auf die Wachstumserwartungen.

Das war auch im Handel zu sehen. Der DAX startete zwar mit einem vorsichtigen Erholungsversuch, gab die Gewinne aber im Tagesverlauf wieder ab – parallel zur nächsten Aufwärtswelle beim Öl.

Druck im Trendbild – wichtige Marken

Technisch hat sich die Lage eingetrübt. Der Index notiert klar unter seinem 50-Tage-Durchschnitt (24.850,27 Punkte), der Abstand beträgt rund 5,07%. Zum 200-Tage-Durchschnitt (24.183,08 Punkte) fehlen nur etwa 2,45% – dieses langfristigere Niveau ist damit eine naheliegende Orientierungszone.

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Ein Detail, das zur Nervosität passt: Der RSI liegt mit 45,9 im neutralen Bereich. Das signalisiert weder „Ausverkauf“ noch Entwarnung – eher eine Phase, in der der Markt nach Richtung sucht. Kann sich der DAX unter diesen Vorzeichen schnell stabilisieren? Im Quelltext wird als erste relevante Hürde das Tageshoch vom 2. März bei 24.892 Punkten genannt.

Sektorrotation prägt die Woche

Neben dem Indexdruck gab es kräftige Verschiebungen zwischen Branchen. Rüstungswerte zogen an, während Konsumgüter und Chemie deutlich unter Druck standen. Als Beispiele nennt der Quelltext eine besonders schwache Woche bei Beiersdorf nach einem zurückhaltenden Ausblick sowie Gewinne bei Rheinmetall. Auch Einzeltitel wie Airbus (verschobene Auslieferungen wegen Mängeln an Rumpfteilen) und Lufthansa (bessere Ergebnisse 2025, aber Verweis auf anhaltende Belastungen durch die Nahostlage) sorgten für Bewegung.

Unterm Strich bleibt die Botschaft klar: Solange der Ölpreis hoch bleibt und der geopolitische Stress die Inflations- und Wachstumserwartungen dominiert, dürfte der DAX angeschlagen bleiben – zumal der Index nach dem Wochenschluss bei 23.591 Punkten bereits sichtbar unter seinem 50-Tage-Trend läuft. Am Montag startet die nächste Sitzung mit der 24.000er-Marke als unmittelbare Referenz.

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