Der deutsche Leitindex steuert auf einen weiteren soliden Handelstag zu. Vorbörslich deutet vieles auf ein moderates Plus hin, und das auf dem höchsten Niveau seit fünf Wochen. Die Woche lief bisher gut, nun sorgen Notenbanken, Tech-Zahlen und eine Reihe heimischer Bilanzen für Impulse.
Vorbörse mit leichtem Aufschlag
Der Broker IG Markets taxierte den DAX gut zwei Stunden vor Xetra-Start mit einem Aufschlag von 0,24 Prozent bei 25.765 Punkten. Der Terminmarkt zeichnet ein ähnliches Bild: Der nächstfällige Futures-Kontrakt legte im Frühhandel um 30 Punkte auf 25.834 Zähler zu. Das bisherige Tageshoch lag dort bei 25.873 Punkten, das Tief bei 25.801.
Die Ölpreise gaben am Morgen etwas nach. Sie bleiben aber auf hohem Niveau, was die Stimmung weiter begrenzen könnte.
Geldpolitik im Blick
Die US-Notenbank ließ ihre Leitzinsen am Vorabend unverändert. Der Schritt war erwartet worden, größere Überraschungen blieben aus. Auch von der Europäischen Zentralbank rechnen Volkswirte heute mit einer Zinspause.
Das nimmt zumindest eine Unsicherheit aus dem Markt. Für Bewegung dürfte eher die Kommentierung der Währungshüter sorgen als die Entscheidung selbst.
Tech-Zahlen gemischt, Bilanzen im Inland
Aus den USA kamen nach Börsenschluss gemischte Signale. Microsoft überzeugte mit seinen Quartalszahlen, bei der Google-Mutter Alphabet fielen die Anleger dagegen enttäuscht aus. In Asien stießen die Zahlen von Samsung ebenfalls auf wenig Gegenliebe.
Hierzulande liefern am Morgen gleich mehrere DAX-Konzerne ihre Quartalsbilanzen: Volkswagen, Adidas und MTU. Gerade bei Autobauer und Sportartikelhersteller dürfte der Blick auf Ausblick und Margen fallen, denn davon hängt ab, ob der Index sein Fünf-Wochen-Hoch verteidigen kann.
Als Orientierung dient der Terminmarkt: Hält der Futures-Kontrakt seine Gewinne oberhalb von 25.800 Punkten, spricht das für einen stabilen Start in den Xetra-Handel.
Stand heute, 29. Oktober: DAX – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in DAX investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 29. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
