Der französische Lebensmittelkonzern hat heute seine Jahreszahlen vorgelegt – und die fallen besser aus als von Analysten erwartet. Besonders der Blick auf die Wachstumskontinuität dürfte Anleger aufhorchen lassen.
Proteintrend befeuert Umsatz
Im vierten Quartal 2025 legte der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 4,7 Prozent zu. Verantwortlich dafür: eine anhaltend starke Nachfrage nach proteinreichen Joghurts und Gesundheitsdrinks. Damit übertraf Danone die Erwartungen der Analysten leicht und schaffte es, das 17. Quartal in Folge mit einem Wachstum von über vier Prozent abzuschließen.
Für das Gesamtjahr 2025 bedeutet das ein Plus von 4,5 Prozent auf 27,4 Milliarden Euro. Der operative Gewinn aus dem wiederkehrenden Geschäft kletterte um drei Prozent auf 3,7 Milliarden Euro.
Gewinnrückgang durch Transformationskosten
Unter dem Strich sieht die Bilanz weniger erfreulich aus. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn sank um 9,7 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Der Grund: Einmalkosten für Transformationsprozesse in Europa und Indonesien belasten das Ergebnis. Dennoch will Danone die Dividende um 4,7 Prozent auf 2,25 Euro je Aktie anheben – ein Signal, das Vertrauen in die weitere Geschäftsentwicklung ausdrückt.
Babynahrung-Rückruf vorerst keine Belastung
Zu dem Anfang des Jahres bekannt gewordenen Rückruf von Babynahrung gab es heute ebenfalls ein Update. Nach dem Fund des giftigen Stoffes Cereulide mussten Danone und Konkurrenten wie Nestlé Produkte vom Markt nehmen. Die finanziellen Folgen seien derzeit nicht wesentlich, teilte der Konzern mit. Eine endgültige Bewertung will das Unternehmen nach Abschluss der Rückrufaktion vornehmen.
Die Zahlen zeigen: Trotz operativer Herausforderungen hält Danone seinen Wachstumskurs. Ob die Dividendenerhöhung die Investoren überzeugt, wird sich in den kommenden Handelstagen zeigen.
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