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Daldrup, Soehne: 17,4% EBIT-Marge übertrifft Prognose

Daldrup & Söhne übertrifft die eigene EBIT-Marge-Prognose deutlich und erzielt 17,4 Prozent. Der Aktienkurs reagiert mit einem Anstieg.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • EBIT-Marge erreicht 17,4 Prozent
  • Gesamtleistung leicht rückläufig
  • Bohrbeginn in Pullach verzögert
  • Aktie überwindet 38-Tage-Linie

Effizienz schlägt Volumen – bei Daldrup & Söhne klaffen operative Leistung und Profitabilität positiv auseinander. Während ein verzögertes Großprojekt die Gesamtleistung bremste, lieferte der Spezialist für Geothermie beim Gewinn eine Überraschung. Das sorgt für neue Dynamik im Chart.

Daldrup & Söhne hat die eigene Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2025 deutlich übertroffen. Ursprünglich kalkulierte der Vorstand mit einer EBIT-Marge zwischen 10 und 12 Prozent.

Nach vorläufigen Zahlen meldet das Unternehmen nun eine Marge von 17,4 Prozent. Das operative Ergebnis kletterte voraussichtlich auf 8,8 Millionen Euro.

Indes sank die Gesamtleistung leicht auf etwa 50,8 Millionen Euro. Dieser Rückgang resultiert aus dem verzögerten Bohrbeginn eines Großprojekts in Pullach.

Die operative Phase soll dort nun im Jahr 2026 starten. Marktbeobachter werten die hohe Marge als Beleg für deutliche Fortschritte bei der Projektmischung und Preisgestaltung.

An der Börse reagierte das Papier mit einem Sprung über die 38-Tage-Linie. Mit einem Kurs von 25,20 Euro wurde dieser gleitende Durchschnitt signifikant nach oben gekreuzt. Seit dem Vorjahr verzeichnet die Aktie damit einen Wertzuwachs von fast 200 Prozent.

SMC Research setzt das Kursziel parallel dazu auf 28,80 Euro fest. Die Analysten verweisen auf die hohe Auslastung der Bohrgeräte im Zuge der Wärmewende.

Im zweiten Quartal 2026 präsentiert das Management die Strategie für die Tiefengeothermie auf mehreren Kapitalmarktkonferenzen.

Am 31. Mai 2026 folgt der vollständige Jahresfinanzbericht. Dieser dürfte Aufschluss über die genaue Verteilung des Auftragsbestands im süddeutschen Molassebecken geben.

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Diskussion zu Daldrup, Soehne

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.