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Symbolbild, KI-generiert

D-Wave Quantum: Northland mit $22 Kursziel

Trotz Auftragsboom und Milliarden-Cashreserve leidet die D-Wave-Aktie unter schwachen Quartalszahlen und Analystenkorrekturen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Uneinigkeit bei Analysten über Kursziele
  • Auftragsboom von 32 Mio. Dollar im Q1
  • Hoher Cashburn bei operativem Geschäft
  • Quartalszahlen am 12. Mai erwartet

Volle Auftragsbücher, aber ein schwächelnder Aktienkurs. Bei D-Wave Quantum klaffen operative Erfolge und die Stimmung an der Börse weit auseinander. Nach einer kurzen Rally kühlt das Interesse ab. Nun streiten Analysten über den wahren Wert des Unternehmens.

Analysten kappen Kursziele

Northland Securities bewertet die Aktie neu mit „Market Perform“. Das Kursziel liegt bei 22 US-Dollar. Die Experten sehen zwar einen riesigen Markt für Quantencomputer. Sie bevorzugen aber den Konkurrenten IonQ.

Andere Banken bleiben optimistischer, senken aber ihre Erwartungen. Mizuho reduziert das Kursziel auf 31 US-Dollar. Evercore ISI kappt den Wert auf 42 US-Dollar. Beide Häuser raten weiterhin zum Kauf. Mizuho lobt besonders den zweigleisigen Technologieansatz von D-Wave.

Schwache Zahlen treffen auf Auftragsboom

An der Börse notiert das Papier aktuell bei rund 20 US-Dollar. Auf Sicht von sechs Monaten verlor die Aktie ein Drittel ihres Wertes. Ein kurzer Kurssprung dank neuer KI-Modelle von Nvidia verpuffte schnell. Das liegt auch an der jüngsten Bilanz.

Im vierten Quartal 2025 verfehlte D-Wave die Prognosen deutlich. Der Umsatz erreichte lediglich 2,75 Millionen US-Dollar. Analysten hatten mit fast einer Million mehr gerechnet. Auch der Verlust je Aktie fiel höher aus als gedacht.

Ein Lichtblick. Die Auftragseingänge explodieren. Im ersten Quartal 2026 sicherte sich das Unternehmen neue Aufträge im Wert von gut 32 Millionen US-Dollar. Das übersteigt den gesamten Vorjahresumsatz.

Hoher Cashburn und Aktienüberhang

Trotz hoher Bruttomargen verbrennt das operative Geschäft viel Geld. Der freie Cashflow lag zuletzt bei minus 20 Millionen US-Dollar. Ein dickes Polster sichert das Überleben. D-Wave beendete das Jahr 2025 mit über 635 Millionen US-Dollar an Barmitteln.

Zusätzlicher Druck kommt von außen. Aus der Übernahme von Quantum Circuits stammen gut 10 Millionen registrierte Aktien. Dieser Überhang an potenziell verkäuflichen Papieren sorgt für hohe Volatilität.

Am 12. Mai legt D-Wave die Ergebnisse für das erste Quartal vor. Der Markt erwartet erneut schwache Zahlen. Das Management muss dann beweisen, dass sich der jüngste Auftragsboom zeitnah in echten Umsatz verwandelt.

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