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D-Wave Quantum: Hauptversammlung am 4. Juni

D-Wave Quantum verzeichnet Kursgewinne nach Nvidia-Ankündigung, kämpft aber mit steigenden Verlusten und hoher Bewertung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kurssprung durch Nvidia-Quantenankündigung
  • Liquidität von 885 Millionen Dollar
  • Operativer Verlust auf 72 Millionen gestiegen
  • Quartalszahlen am 12. Mai erwartet

D-Wave Quantum hat extrem volatile Wochen hinter sich. Die Aktie schoss von rund 13 US-Dollar auf über 22 US-Dollar nach oben. Inzwischen kühlt der Kurs im Bereich von 18 US-Dollar wieder etwas ab. Anleger blicken nun auf die kommenden Quartalszahlen.

Nvidia befeuert die Fantasie

Den massiven Kurssprung im April löste eine Branchennachricht aus. Nvidia präsentierte eine neue Reihe von KI-Modellen namens Nvidia Ising. Diese offenen Quellcodes sollen die Quantentechnologie gezielt vorantreiben. D-Wave profitierte als bekannter Player direkt von dieser Euphorie. Das Papier entwickelte sich zum Spielball für kurzfristige Trader.

Volle Kassen und tiefe rote Zahlen

Finanziell steht das Unternehmen auf einem dicken Polster. Ende 2025 wies die Bilanz liquide Mittel von fast 885 Millionen US-Dollar aus. Das entspricht einer Vervierfachung gegenüber dem Vorjahr.

Kurz darauf investierte das Management 250 Millionen US-Dollar in die Übernahme von Quantum Circuits. Die verbleibende Liquidität reicht laut Vorstand aus. Das Ziel: ein voll finanzierter Weg in die Profitabilität.

Die operativen Kosten stiegen im vergangenen Geschäftsjahr um fast die Hälfte an. Der bereinigte Verlust wuchs auf knapp 72 Millionen US-Dollar. Traditionelle Bewertungsmaßstäbe greifen hier kaum. Der Markt bewertet die Aktie mit dem mehr als 300-fachen Umsatz.

Technologische Fortschritte

Abseits der Finanzen rückt die technologische Entwicklung in den Fokus. D-Wave demonstrierte kürzlich eine skalierbare Steuerung für sogenannte Gate-Model-Qubits. Diese Technik reduziert die nötige Verkabelung drastisch. Entwickler können nun zehntausende Qubits mit nur 200 Steuerdrähten kontrollieren.

Zusammen mit der Technologie von Quantum Circuits sieht sich D-Wave gut aufgestellt. Der Konzern vereint nun alle drei Kerntechnologien für fehlerkorrigierte Quantensysteme unter einem Dach.

Wichtige Termine im Frühsommer

Am 12. Mai präsentiert D-Wave die Ergebnisse für das erste Quartal. Im Folgemonat steht am 4. Juni die virtuelle Hauptversammlung auf der Agenda.

Aktionäre stimmen dann über Vorstandsgehälter und zwei Direktorenposten ab. Diese Termine liefern dem Markt konkrete Fakten zur operativen Entwicklung des Unternehmens.

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Diskussion zu D-Wave Quantum

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.