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D-Wave Quantum Aktie: Bookings-Schub zündet

D-Wave Quantum verzeichnet starke Buchungen für 2026 und einen Umsatzsprung von 179 Prozent. Analysten sehen trotz Kurszielkürzung weiterhin erhebliches Potenzial.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie legt intraday über 13 Prozent zu
  • Umsatz 2025 steigt um 179 Prozent
  • Frühe Buchungen für 2026 bei 32,8 Millionen Dollar
  • Analysten halten an positiver Bewertung fest

Während die Quantencomputing-Branche ihren jährlichen World Quantum Day feiert, liefert D-Wave Quantum den passenden Kursfeuerwerk dazu. Die Aktie schoss am Dienstag intraday um mehr als 13 Prozent nach oben — getrieben von einer Kombination aus CEO-Auftritten auf globaler Bühne und wachsender Aufmerksamkeit für die jüngsten Buchungserfolge des Unternehmens.

Kurs springt, Zahlen liefern die Substanz

Der Kurs eröffnete bei 15,29 Dollar und kletterte bis auf 17,09 Dollar, bevor er sich im Bereich von 16,50 Dollar stabilisierte. Seit Ende März hat die Aktie damit rund 28 Prozent zugelegt — von 12,98 Dollar am 30. März auf 16,64 Dollar heute.

Was den Anstieg unterfüttert: D-Wave meldete für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 24,6 Millionen Dollar, ein Plus von 179 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Frühe Buchungen für 2026 summieren sich bereits auf 32,8 Millionen Dollar. Hinzu kommt ein 20-Millionen-Dollar-Auftrag der Florida Atlantic University für ein Advantage2-System — ein konkreter Vertrag, der die Erzählung von echter Kommerzialisierung mit harten Zahlen belegt.

CEO auf zwei Bühnen gleichzeitig

Dr. Alan Baratz trat heute beim Semafor World Economy Summit auf und diskutierte dort im Track „The Geoeconomics of AI“, welche Rolle Quantencomputing bei energieeffizienterer KI-Infrastruktur spielen könnte. Morgen folgt ein Auftritt beim QED-C Quantum Summit, wo er an einem Panel zur nächsten Phase der Quantenkommerzialisierung teilnimmt.

Solche Auftritte erzeugen Sichtbarkeit — ob sie sich in Aufträgen niederschlagen, entscheidet sich auf der Kundenseite, nicht auf der Konferenzbühne.

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Analysten bullish, aber mit Abstrichen

Mizuho kappte am 7. April das Kursziel von 40 auf 31 Dollar, hält aber an der Outperform-Einstufung fest und sieht selbst nach der Kürzung noch mehr als 100 Prozent Aufwärtspotenzial vom aktuellen Niveau. Der Median aller zehn Analystenkursziele der vergangenen sechs Monate liegt bei 40 Dollar; Needham und Rosenblatt taxieren die Aktie auf 40 beziehungsweise 43 Dollar.

Cashberg trifft auf Cashbrand

Die Bilanz zeigt ein charakteristisches Bild für frühe Quantenunternehmen: rund 635 Millionen Dollar Cash bei nahezu keinen Schulden, aber ein operativer Cashflow von minus 18,4 Millionen Dollar allein im letzten Quartal. Das Unternehmen verbrennt Geld schnell — und ist dabei auf großvolumige Einzelverträge angewiesen, die naturgemäß unregelmäßig hereinkommen.

Parallel treibt D-Wave nach der Übernahme von Quantum Circuits seinen Gate-Modell-Fahrplan voran und peilt für 2026 ein erstes Gate-Modell-System an. Neue Annealing-Features wie Multicolor-Annealing stehen ausgewählten Kunden bereits zur Verfügung. Ob diese technologische Verbreiterung die Kommerzialisierung beschleunigt genug, um den Cashbrand zu kompensieren, wird sich spätestens bei den nächsten Quartalszahlen zeigen.

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