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D-Wave Quantum Aktie: $32,8 Millionen Bookings vs. $24,6 Millionen Umsatz

Die Aktie von D-Wave Quantum fällt nach jüngstem Hoch, da Anleger trotz wachsender Aufträge konkrete Umsatzbeweise fordern.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie verliert fast 15 Prozent
  • Nvidia-Vorstoß beflügelte Kurs kurzzeitig
  • Auftragseingang übertrifft Vorjahreswert
  • Quartalszahlen am 12. Mai erwartet

Starke Fantasie, schwache Kurse. Bei D-Wave Quantum klaffen technologische Euphorie und harte Geschäftszahlen derzeit auseinander. Die Aktie rutschte in der vergangenen Woche um fast 15 Prozent ab. Anleger ziehen sich nach dem jüngsten Hoch im April zurück. Sie fordern nun handfeste Beweise für das Wachstum.

Nvidia-Effekt verpufft

Zuvor hatte ein Vorstoß von Nvidia den Kurs massiv angetrieben. Der Chipkonzern stellte spezielle KI-Modelle für Quantentechnologie vor. Daraufhin schossen die Papiere von D-Wave zeitweise auf über 20 US-Dollar.

Inzwischen weicht die Spekulation einer nüchternen Betrachtung. Am Dienstag pendelte der Kurs um die Marke von 18,50 US-Dollar. Auch Konkurrenten wie IonQ und Rigetti verzeichneten zuletzt Verluste.

Analysten streiten über das Potenzial

An der Wall Street gehen die Meinungen stark auseinander. Mizuho senkte das Kursziel von 40 auf 31 US-Dollar. Analyst Vijay Rakesh rät dennoch weiterhin zum Kauf. Er sieht die Branche am Anfang eines enormen Wachstumszyklus. Besonders der zweigleisige Technologieansatz von D-Wave biete langfristige Wettbewerbsvorteile.

Northland Securities nimmt eine deutlich defensivere Haltung ein. Die Experten starteten die Bewertung mit einem neutralen Rating und einem Kursziel von 22 US-Dollar. Sie sehen zwar einen riesigen Zukunftsmarkt. Bei Einzelwerten bevorzugen sie aktuell aber den Rivalen IonQ.

Aufträge wachsen, Gewinne fehlen

Das Kernproblem liegt in der Bewertung. D-Wave bringt rund 6,3 Milliarden US-Dollar auf die Waage. Dem stand 2025 ein vergleichsweise bescheidener Umsatz von knapp 25 Millionen US-Dollar gegenüber.

Immerhin füllen sich die Auftragsbücher rasant. Bis Februar sammelte das Unternehmen Bestellungen im Wert von fast 33 Millionen US-Dollar ein. Das übertrifft bereits den gesamten Auftragseingang des Vorjahres.

Analysten rechnen kurzfristig dennoch mit höheren Verlusten. Sie korrigierten ihre Prognose für das Minus je Aktie im Jahr 2026 auf 35 US-Cent. Ein Insiderverkauf der Personalchefin im Wert von rund 65.000 US-Dollar fällt dabei kaum ins Gewicht. Es handelte sich um einen routinemäßigen Planverkauf.

Finanziell steht der Konzern solide da. Ende 2025 lagen fast 885 Millionen US-Dollar in der Kasse. Laut Finanzchef John Markovich reicht dieses Kapital aus. Es soll den Weg in die Profitabilität vollständig finanzieren. Das gilt auch nach der teuren Übernahme von Quantum Circuits.

Am 12. Mai legt D-Wave die Zahlen für das erste Quartal vor. Dieser Termin wird zum Lackmustest für die hohe Bewertung. Anleger erwarten dann konkrete Antworten. Das Management muss beweisen, dass sich technische Durchbrüche in steigende Umsätze verwandeln lassen.

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