CVS Health hat sich in den letzten zwölf Monaten mit einer Rendite von 57,3% deutlich besser entwickelt als der Branchendurchschnitt von 5,3%. Zugleich hat ein Verfahren des US House Judiciary Committee zu den PBM-Aktivitäten regulatorische Risiken in den Vordergrund gerückt. Wie gefährlich ist diese Untersuchung für die Erholung?
Wesentliche Eckdaten
– Ein-Jahres-Rendite: +57,3% (Branche: +5,3%)
– Berichte über Untersuchung zu PBM-Aktivitäten: gestern, 23. Januar
– 2026-Guidance: Umsatz ≥ 400 Mrd. USD, bereinigtes EPS 7,00–7,20 USD
– Quartalsdividende: 0,665 USD, Auszahlung geplant am 2. Februar (Stichtag 22. Januar)
– Q4-Bericht: Veröffentlichung am 10. Februar; erwartetes EPS 0,99 USD (-16,8% j./j.), Jahresumsatzprognose 399,4 Mrd. USD (+5,44% j./j.)
Regulatorische Risiken
Gestern veröffentlichte Berichte legen den Fokus auf interne Unterlagen zu möglichen wettbewerbswidrigen Praktiken und das Verhältnis zu unabhängigen Apotheken. Das Verfahren erhöht sowohl rechtliche als auch reputationsbezogene Unsicherheiten, die inzwischen Teil der Bewertungsdiskussion sind. Sollte die Untersuchung zu Geldbußen oder veränderten Vertragsbedingungen im PBM-Geschäft führen, dürfte das Druck auf Margen und Bewertung ausüben.
Operative Fortschritte und Zahlen
Trotz der Untersuchungen bestätigt das Management seine ambitionierte Guidance für 2026: mindestens 400 Mrd. USD Umsatz, bereinigtes EPS von 7,00–7,20 USD und mindestens 10 Mrd. USD operativen Cashflow. Geplante Schließungen von 271 Filialen sollen jährlich rund 500 Mio. USD einsparen. Die Humira-Alternative hat laut Unternehmen bereits 1,3 Mrd. USD Kundeneinsparungen erzeugt.
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Im Aetna-Geschäft kehrt das Management zu Zielmargen zurück: Über 95% der prior authorizations werden innerhalb von 24 Stunden bearbeitet, 77% der elektronischen Genehmigungen erfolgen in Echtzeit; Ziel ist >80% bis Jahresende. Zudem hat CVS ein Biosimilar für Stelara zu einem Listenpreis eingeführt, der 86% unter dem des Originalpräparats liegt. Aktuell erhalten 25 Millionen Mitglieder verhandelte Arzneimittelrabatte direkt an der Kasse über die TrueCost-Lösung.
Dividende, Kurs und Ausblick
Der Vorstand bestätigte eine Quartalsdividende von 0,665 USD, zahlbar am 2. Februar. Technisch notiert die Aktie nahe 82,68 USD und liegt deutlich über dem 52-Wochen-Tief von 52,24 USD. Die Branche richtet den Blick auf die Quartalszahlen am 10. Februar; die erwartete EPS-Schwäche im vierten Quartal wird zeigen, wie belastbar das operative Momentum ist.
Konkreter Ausblick: Am 10. Februar werden die Q4-Ergebnisse Klarheit darüber liefern, ob Umsatz- und Margenpfade zur 2026-Guidance passen. Führt die Untersuchung zu nennenswerten finanziellen Folgen oder Geschäftsänderungen im PBM-Bereich, ist mit erhöhtem Kursrisiko zu rechnen; bleiben größere rechtliche Auswirkungen aus, dürften Umsatzwachstum, Kostensenkungen aus der Filialrationalisierung und die TrueCost-Expansion die Erholung stützen.
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