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CureVac Aktie: Herausfordernde Gewässer?

Die Übernahme von CureVac durch BioNTech wird mit dem Squeeze-Out im Januar 2026 abgeschlossen. Die Aktie wird delistet, der Handel verliert an Liquidität und der Kurs richtet sich nur noch nach der fixierten Barabfindung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Squeeze-Out der Minderheitsaktionäre im Januar 2026
  • Delisting und Ende des öffentlichen Aktienhandels
  • Kursentwicklung nur noch durch Übernahmekonditionen bestimmt
  • Letzte Kursbewegungen durch Arbitrage-Effekte geprägt

Die Geschichte von CureVac als eigenständiges Börsenunternehmen nähert sich ihrem Ende. Nach der Übernahme durch BioNTech richten sich alle Augen nicht mehr auf Forschungsergebnisse, sondern auf die letzten formalen Schritte der Transaktion. Statt auf Pipeline-News warten Anleger nun auf den endgültigen Rückzug vom Parkett. Was bedeutet der anstehende „Squeeze-Out“ konkret für das Depot?

Der Fahrplan für den Januar

Das bestimmende Thema ist die administrative Abwicklung der Übernahme. BioNTech hat sich bereits rund 86,75 Prozent der Anteile gesichert und leitet nun das Verfahren zum Ausschluss der verbliebenen Minderheitsaktionäre ein. Dieser sogenannte Squeeze-Out soll noch im Laufe des Januars 2026 abgeschlossen werden.

Für verbliebene Aktionäre hat dieser Prozess direkte Folgen. Mit dem nahenden Delisting – dem permanenten Rückzug vom öffentlichen Handel – dürfte die Liquidität der Aktie zunehmend austrocknen. Der Kurs wird nicht mehr durch operative Nachrichten getrieben, sondern orientiert sich faktisch nur noch an den Übernahmekonditionen und der erwarteten Barabfindung.

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Letzte Bewegungen im Chart

Trotz des feststehenden Szenarios zeigte sich zum Ausklang der letzten Handelswoche noch einmal Aktivität. Am Freitag legte der Kurs um 2,86 Prozent auf 4,67 US-Dollar zu. Zwar überschritt das Papier dabei kurzfristige Durchschnittslinien, doch ist dies in der aktuellen Sondersituation kaum als klassisches Kaufsignal zu interpretieren.

Marktbeobachter sehen in diesen Bewegungen vielmehr Arbitrage-Effekte und letzte Positionierungen institutioneller Investoren vor der Abwicklung. Eine fundamentale Neubewertung findet nicht mehr statt.

Das Ende der Spekulation

Die Zeiten, in denen Anleger auf Durchbrüche in der eigenen mRNA-Pipeline von CureVac spekulierten, sind vorbei. Diese Assets gehören nun zum Portfolio der Muttergesellschaft BioNTech. Das Risiko nach unten ist durch das Übernahmeangebot weitgehend begrenzt, ebenso wie das Potenzial nach oben durch die fixierten Konditionen gedeckelt ist. In den verbleibenden Handelstagen geht es nur noch um die technische Exekution der Formalitäten bis zur finalen Auszahlung.

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