Während CSL mitten in einer tiefgreifenden Restrukturierung steckt, kommt heute eine erfreuliche Nachricht aus Japan. Die japanischen Gesundheitsbehörden haben grünes Licht für einen neuen COVID-19-Impfstoff des CSL-Tochterunternehmens Seqirus gegeben. Kann diese regulatorische Bestätigung dem angeschlagenen Biotech-Konzern neuen Schwung verleihen?
Strategische Weichenstellungen
Der Zeitpunkt der Zulassung könnte kaum interessanter sein. Erst vor wenigen Tagen verkündete CSL weitreichende strukturelle Veränderungen: Die Ausgliederung der Impfstoffsparte Seqirus in ein eigenständiges Unternehmen bis Ende 2026 und einen weltweiten Stellenabbau von bis zu 15 Prozent. Diese Maßnahmen, die mit Einmalkosten von fast 800 Millionen US-Dollar verbunden sind, sollen langfristig jährlich bis zu 550 Millionen US-Dollar einsparen.
Innovation trotz Transformation
Die heute erteilte Zulassung für KOSTAIVE® in Japan unterstreicht, dass die Innovationskraft trotz aller Umstrukturierungen nicht leidet. Der selbstverstärkende mRNA-Impfstoff zielt spezifisch auf die JN.1-Variante ab und wird über das Joint Venture ARCALIS vermarktet. Die Technologieplattform von Arcturus Therapeutics bildet die Grundlage für diesen nächsten Schritt in der COVID-19-Bekämpfung.
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Finanzielle Perspektiven
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet CSL ein moderates Wachstum von 4-5 Prozent bei den Erlösen. Der bereinigte Gewinn (NPATA) soll zwischen 3,45 und 3,55 Milliarden US-Dollar liegen – allerdings ohne die Restrukturierungskosten. Die Märkte werden genau beobachten, ob die operative Effizienzsteigerung zusammen mit Produktneuheiten wie der japanischen Impfstoffzulassung die langanhaltende Talfahrt der Aktie beenden kann.
Im November will CSL auf seinem Capital Markets Day die strategische Ausrichtung näher erläutern. Bis dahin bleibt die Frage: Reicht dieser Erfolg in Japan aus, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen?
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