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CrowdStrike Aktie: UBS hebt Ziel auf 235 Dollar

UBS erhöht Kursziel für CrowdStrike auf 235 Dollar nach positiven Gesprächen mit dem Management. KI treibt die Nachfrage an.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • UBS erhöht Kursziel auf 235 Dollar
  • KI treibt Nachfrage nach Cybersicherheit
  • CrowdStrike verdrängt alte Konkurrenten
  • Aktie zeigt hohe Volatilität von 52%

Nach direkten Gesprächen mit dem Management schraubt die Schweizer Großbank UBS ihre Erwartungen für CrowdStrike nach oben. Der Cybersicherheitskonzern steht laut den Experten am Beginn eines neuen Wachstumszyklus. Künstliche Intelligenz treibt die Nachfrage massiv an.

Anleger reagieren entspannt auf die aktuelle Nachrichtenlage. Am Mittwoch schloss das Papier bei 167,20 Euro. Auf Monatssicht steht ein sattes Plus von knapp 20 Prozent auf der Anzeigetafel. Der leichte Rücksetzer von 1,33 Prozent in der vergangenen Woche fällt dabei kaum ins Gewicht.

Management überzeugt Investoren

Das neue Kursziel der UBS liegt nun bei 235 US-Dollar. Zuvor standen 198 US-Dollar im Raum. Das Kaufvotum bleibt bestehen. Die Bank reagiert damit auf eine Investorentour der CrowdStrike-Führung in Europa.

Konzernchef Michael Sentonas und Finanzvorstand Burt Podbere meldeten dort starke Signale. Kunden investieren umfassend in Cybersicherheit, um sich gegen neue Bedrohungen abzusichern. Die Folge: CrowdStrike verdrängt zunehmend alte Konkurrenten. Die UBS lobt die Aufstellung des Konzerns als die beste im gesamten Sektor.

Wall Street bleibt gespalten

Trotz der Euphorie herrscht auf dem Parkett keine Einigkeit. Die jüngsten Anpassungen folgen auf den Aktiensplit von Anfang Juli. Barclays stuft das Papier als übergewichtet ein, ruft aber ein moderates Ziel von 169 US-Dollar aus. Morgan Stanley zieht nach und sieht den fairen Wert bei 172 US-Dollar. Stifel positioniert sich mit 220 US-Dollar deutlich optimistischer.

Das operative Geschäft liefert die Basis für das Vertrauen der Bullen. Der Umsatz wuchs in den vergangenen zwölf Monaten um 23 Prozent. Analysten von Morgan Stanley erwarten, dass dieses Tempo dank der starken Marktposition langfristig hält.

Auf der anderen Seite mahnen Datenmodelle zur Vorsicht. Eine Analyse von InvestingPro stuft die Aktie als überbewertet ein. Mit einem RSI von 64,4 bewegt sich der Kurs aktuell im bullischen Bereich. Überkauft ist das Papier aber noch nicht. Die hohe annualisierte Volatilität von fast 52 Prozent zeigt: Die Aktie reagiert kurzfristig äußerst sensibel auf neue Schätzungen der Großbanken.

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