Startseite » Cyber Security » CrowdStrike Aktie: Jahreshoch bei 635,30 Euro

CrowdStrike Aktie: Jahreshoch bei 635,30 Euro

CrowdStrike integriert Nvidia-KI zur Schwachstellenbehebung und erreicht neues Jahreshoch. Analysten sehen Chancen, warnen aber vor überhöhter Bewertung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neue Partnerschaft mit Nvidia
  • Aktie erreicht neues Jahreshoch
  • Ausbau von Projekt QuiltWorks
  • Quartalszahlen im Juni erwartet

CrowdStrike rückt seine KI-Strategie näher an Nvidia heran. Der Cybersicherheitskonzern nutzt Nvidias neue Agenten-Werkzeuge, um Schwachstellen schneller zu beheben. Die Aktie läuft dazu auf Rekordniveau. Das hebt die Messlatte für die nächsten Zahlen spürbar.

Der Kurs steht bei 635,30 Euro und markiert damit ein neues Jahreshoch. Seit Jahresanfang liegt das Plus bei 64,08 Prozent. Ein RSI von 83,1 zeigt aber auch: Die Aktie ist technisch stark überhitzt.

Nvidia liefert die KI-Bausteine

Nvidia stellte auf der GTC Taipei sein neues Agent Toolkit vor. Dazu gehört das Modell Nemotron-3 Ultra mit 550 Milliarden Parametern. CrowdStrike nutzt diese Modelle für spezialisierte Sicherheitsagenten.

Diese Agenten sollen Software-Schwachstellen automatisch erkennen, priorisieren und schneller schließen. Das ist mehr als ein Zusatzmodul. CrowdStrike will KI tiefer in die Sicherheitsarchitektur von Unternehmen einbauen.

Damit verschiebt sich der Konzern weiter weg vom klassischen Endpoint-Schutz. Die Falcon-Plattform soll stärker als KI-natives Betriebssystem für Sicherheit wirken. Genau hier liegt der strategische Kern der Partnerschaft.

Versicherer kommen ins Spiel

Parallel baut CrowdStrike das Projekt QuiltWorks aus. Der Konzern arbeitet dabei mit großen Cyberversicherern zusammen, darunter Liberty Mutual. Ziel ist eine bessere Messung finanzieller Risiken durch KI-Systeme.

Der Ansatz verbindet technische Sicherheitsdaten mit versicherungsmathemischen Modellen. Versicherer sollen in Echtzeit erkennen, wie gut ein Kunde geschützt ist. Daraus könnten präzisere Prämien und ein Standard für KI-Risiken entstehen.

Für CrowdStrike wäre das ein neuer Hebel. Wer Sicherheitsdaten, Risikomodelle und Versicherungspreise verbindet, rückt näher an die Budgetentscheidungen großer Unternehmen heran.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei CrowdStrike?

Wachstum bleibt stark, Bewertung hoch

Beim wiederkehrenden Jahresumsatz meldete CrowdStrike zuletzt 5,25 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Plus von 24 Prozent im Jahresvergleich. Der Gesamtumsatz lag bei 4,812 Milliarden Dollar.

Die Zahlen erklären, warum der Markt CrowdStrike weiterhin eine hohe Prämie zugesteht. Das Unternehmen wächst schnell und bindet Kunden über Abomodelle. Profitabilität nach GAAP bleibt aber ein Schwachpunkt.

Der freie Cashflow erreichte 1,235 Milliarden Dollar. Nach GAAP stand für das Geschäftsjahr 2026 ein operativer Verlust von 293,3 Millionen Dollar. Die hohe Netto-Cash-Position federt diesen Kontrast ab.

Analysten bewerten die Lage uneinheitlich. KeyBanc stufte die Aktie auf „Overweight“ hoch und verwies auf den KI-Treiber „Mythos“. Die DZ Bank blieb Ende Mai bei „Sell“ und nannte die hohe Bewertung sowie stärkeren Wettbewerb als Belastung.

Juni-Zahlen werden zum Test

Im Juni legt CrowdStrike die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 vor. Analysten rechnen mit einem Umsatzplus von rund 23,4 Prozent. Besonders wichtig wird die Nachfrage nach Falcon Flex.

Diese Plattform kam zuletzt auf 1,69 Milliarden Dollar wiederkehrenden Jahresumsatz. Im Bericht zählt auch, ob die Nvidia-Agenten bereits die Abo-Margen stützen. Langfristig peilt CrowdStrike 20 Milliarden Dollar wiederkehrenden Jahresumsatz bis zum Geschäftsjahr 2036 an.

Der nächste Quartalsbericht trifft damit auf eine Aktie mit enormem Lauf. Wachstumstempo, Falcon-Flex-Dynamik und erste Effekte der Nvidia-Agenten müssen zur Bewertung passen. Sonst kann aus der KI-Fantasie schnell Bewertungsdruck werden.

Anzeige

CrowdStrike-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue CrowdStrike-Analyse vom 1. Juni liefert die Antwort:

Die neusten CrowdStrike-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für CrowdStrike-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

CrowdStrike: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu CrowdStrike

CrowdStrike Chart