CrowdStrike hat gemeinsam mit Google und der Shadowserver Foundation das Glassworm-Botnetz zerschlagen. Die Operation am 26. Mai 2026 markiert einen Erfolg gegen eine Bedrohung, die gezielt Softwareentwickler ins Visier nahm. Um den Schädling dauerhaft zu stoppen, mussten vier Kontrollkanäle zeitgleich abgeschaltet werden.
Offensive gegen Supply-Chain-Angriffe
Das seit Anfang 2025 aktive Botnetz nutzte manipulierte VSCode-Erweiterungen und infizierte GitHub-Repositories, um Zugangsdaten für Cloud-Plattformen und Quellcode-Verzeichnisse zu stehlen. Die Angreifer setzten dabei auf eine komplexe Infrastruktur aus Blockchain-Technologie, Google-Kalendereinträgen und VPS-Servern. Ein isoliertes Abschalten einzelner Kanäle hätte nicht ausgereicht, da die Malware automatisch auf die verbleibenden aktiven Verbindungen ausgewichen wäre.
Parallel dazu festigt das Unternehmen seine Marktposition durch Branchenauszeichnungen. Gartner ernannte CrowdStrike bereits zum siebten Mal in Folge zum Marktführer im Bereich Endpoint Protection. Im aktuellen GigaOm Radar Report erhielt die Plattform zudem Bestnoten für die Absicherung nicht-menschlicher Identitäten und KI-gestützte Sicherheitsabläufe.
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Rekordjagd mit technischer Atempause
An der Börse spiegelt sich die operative Stärke wider, auch wenn die Aktie zuletzt leicht korrigierte. Mit einem Schlusskurs von 553,80 Euro notiert das Papier knapp unter dem Rekordhoch von 577,40 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus für Anleger auf rund 43 Prozent.
Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert mit einem Wert von 73,6 derzeit eine technisch überkaufte Lage. Marktbeobachter führen den jüngsten Kursrücksetzer auf enttäuschende Zahlen eines Wettbewerbers zurück, die den gesamten Cybersecurity-Sektor kurzzeitig belasteten.
Anfang Juni veröffentlicht CrowdStrike die Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027. Mehrere Analysten hoben im Vorfeld ihre Kursziele an, da sie mit einem starken operativen Ergebnis rechnen.
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