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CrowdStrike Aktie: Aktualisierte Marktstrategie

Der Cybersicherheitsanbieter CrowdStrike kauft das Start-up SGNL für 740 Millionen Dollar. Analysten bewerten den Deal als teuer, sehen aber strategischen Nutzen für die Identitätssicherheit.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Übernahme des Start-ups SGNL für 740 Millionen Dollar
  • Stärkung der Sicherheitsfähigkeiten gegen KI-Bedrohungen
  • Analysten halten den Kaufpreis für nicht günstig
  • Aktie notiert trotz Kursrückgang mit hoher Bewertung

Die CrowdStrike-Aktie gab am Donnerstag um 2,37 Prozent auf 467,84 Dollar nach. Grund dafür ist die Bekanntgabe einer milliardenschweren Übernahme, die bei Analysten gemischte Reaktionen auslöst.

Der Cybersecurity-Spezialist kauft das 2021 gegründete Start-up SGNL für 740 Millionen Dollar. Die Transaktion soll im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 abgeschlossen werden und wird überwiegend in bar beglichen, ein Teil fließt in Form von Aktien mit Vesting-Bedingungen.

Kampf gegen KI-gestützte Bedrohungen

SGNL bringt eine „Continuous Identity“-Technologie mit, die in Echtzeit Zugriffe verwaltet und dabei menschliche, maschinelle und KI-Identitäten über Cloud- und Unternehmenssysteme hinweg schützt. CEO George Kurtz erklärte gegenüber Reuters: „Die Gegner brechen nicht ein, sie loggen sich ein und missbrauchen Identitäten.“

Die Übernahme verstärkt CrowdStrike’s Position im Identitätssicherheitsmarkt, in dem das Unternehmen seit der Preempt Security-Akquisition 2020 aktiv ist. Allein im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 erwirtschaftete dieser Geschäftsbereich über 435 Millionen Dollar an wiederkehrenden Jahresumsätzen.

Ist der Preis gerechtfertigt?

Mizuho Securities behielt sein Neutral-Rating mit Kursziel 540 Dollar bei. Die Analysten bezeichnen den Deal als „nicht günstig“ angesichts der bescheidenen Umsätze von SGNL. Gleichzeitig stärke die Übernahme jedoch die Sicherheitsfähigkeiten in einem Bereich, der „in einer zunehmend von KI geprägten Welt von höchster Bedeutung“ sei.

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Die Bewertungskennzahlen bleiben anspruchsvoll: Das Unternehmen wird mit dem 15-fachen des geschätzten Umsatzes für 2027 gehandelt, während mittelfristig nur ein Wachstum im niedrigen bis mittleren 20-Prozent-Bereich erwartet wird. Mit einer Marktkapitalisierung von 116,38 Milliarden Dollar und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 29 bleibt die Aktie ambitioniert bewertet.

Nahtlose Integration geplant

Die Einbindung von SGNL’s Funktionen in die Falcon-Plattform soll für bestehende Nutzer relativ unkompliziert verlaufen. Das gesamte Team des Start-ups, das Kurtz als „klein“ beschrieb, wird übernommen – Entlassungen sind nicht geplant. „Wir kaufen ein Team und Technologie. Wir wollen die großartigen Leute, die damit kommen“, so der CEO.

Trotz des Kursrückschlags hat die Aktie über die vergangenen zwölf Monate ein Plus von 33,5 Prozent erzielt.

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