Kobalt und Kupfer treiben die globale Energiewende voran. Critical Metals Plc positioniert sich mit dem Molulu-Projekt in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) in einem hochgradig angespannten Marktumfeld. Westliche Industrienationen suchen derzeit händringend nach Rohstoffquellen außerhalb chinesischer Lieferketten.
Kobaltmarkt im Wandel
Die Angebotslage bei Kobalt hat sich fundamental gedreht. Die DRK kontrolliert rund drei Viertel der weltweiten Förderung. Durch Exportquoten verknappte das Land das Angebot künstlich. In der Folge verdoppelten sich die Preise für Kobaltmetall bis Ende 2025.
Diese Entwicklung verbessert die Wirtschaftlichkeit des Molulu-Projekts im Katanga-Kupfergürtel erheblich. Parallel dazu sorgen verzögerte Lieferungen im ersten Quartal 2026 für knappe Lagerbestände in Europa und Asien. Die Marktstimmung bleibt angespannt.
Kupferbedarf steigt weiter
Neben Kobalt bleibt Kupfer der wichtigste Werttreiber für das Unternehmen. Experten von J.P. Morgan erwarten für das laufende Jahr ein globales Nachfrageplus von 2,6 Prozent. Das Angebot kann mit diesem Tempo kaum mithalten.
Sinkende Erzgrade und steigende Projektkosten bremsen die weltweite Förderung aus. Neue Entdeckungen sind selten geworden. Diese strukturelle Knappheit stützt das Preisniveau langfristig.
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Fokus auf westliche Lieferketten
Politisch erfährt das Unternehmen Rückenwind durch die Diversifizierungsstrategie der USA und der EU. Die Abhängigkeit von China ist im Bereich der Weiterverarbeitung massiv. Die drei größten Akteure kontrollieren inzwischen 86 Prozent des Marktes für Raffineriekapazitäten.
Critical Metals konzentriert sich unter der Leitung von CEO Ali Farid Khwaja auf bereits erschlossene Projekte mit geringem Kapitalbedarf. Das Ziel ist ein schneller Cashflow aus strategisch wichtigen Mineralien. Khwaja verfügt über langjährige Erfahrung mit Investitionen in Schwellenländern.
Zuletzt notierte die Aktie an der Londoner Börse bei 8,75 GBp. Analysten rufen im Schnitt ein Kursziel von 11,40 GBp auf. In den kommenden Wochen achten Marktteilnehmer besonders auf mögliche Anpassungen der Exportquoten in der DRK.
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