Corning wandelt sich vom Spezialisten für Display-Glas zum zentralen Akteur für die KI-Infrastruktur. Während das klassische Geschäft mit Bildschirmen in den Hintergrund rückt, treibt der Hunger nach Bandbreite in Rechenzentren das Wachstum der Sparte Optical Communications voran. Doch kann die neue Strategie die hohen Erwartungen bis 2028 erfüllen?
Der Fokus liegt in den kommenden Monaten vor allem auf der Erweiterung der Produktionskapazitäten. Ein wichtiger Meilenstein ist dabei der Aufbau eines neuen Glasfaserwerks in Indien, um die globale Produktion besser auf die internationale Nachfrage abzustimmen. Zudem beeinflusst ein mehrjähriger Liefervertrag mit einer großen Hyperscale-Plattform maßgeblich die Umsatzentwicklung im Glasfasersegment.
Strategieplan „Springboard“ im Visier
Mit der Initiative „Springboard“ strebt das Unternehmen bis 2028 deutliche Umsatzsteigerungen an. Der Erfolg hängt davon ab, ob Corning die operativen Margen stabil halten kann, während die Produktion für KI-Hardware massiv hochgefahren wird. Neben der dominierenden Infrastruktur-Sparte bieten fortschrittliche Oberflächenbehandlungen für die Automobilbranche und Mobilgeräte einen zweiten Wachstumspfad.
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In der Branche für Kommunikationskomponenten dominieren derzeit umfangreiche Investitionen in den Ausbau von US-Rechenzentren. Da KI-Anwendungen eine optimierte Stromaufnahme und platzsparende Lösungen erfordern, bleibt die Nachfrage nach spezialisierten Glasfasersystemen ein langfristiger Treiber. Ein entscheidender Faktor für das Kapitalmanagement ist dabei die Fähigkeit, sich langfristige Abnahmeverträge und Vorauszahlungen zu sichern.
Termine für Anleger
Für die kommenden Wochen stehen wichtige Termine im Finanzkalender fest:
- 27. Februar 2026: Stichtag (Record Date) für die angekündigte Quartalsdividende von 0,28 US-Dollar je Aktie.
- 30. März 2026: Geplante Auszahlung der Dividende.
- Mai 2026: Erwartete Veröffentlichung der Geschäftszahlen für das erste Quartal 2026.
Die Ergebnisse des ersten Quartals werden zeigen, wie stark sich die jüngst gesicherten Großaufträge bereits auf die Bilanz und die allgemeine Margenstabilität auswirken.
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