Die Copart-Aktie zeigt nach einem volatilen Jahr erste Anzeichen der Stabilisierung. Technische Indikatoren deuten auf eine Verteidigung wichtiger Unterstützungsniveaus hin, während die jüngsten Quartalszahlen ein gemischtes Bild zeichnen. Kann der Titel von hier aus wieder an Boden gewinnen?
Kritische Unterstützung gehalten
Der technische Chart der Copart-Aktie wird derzeit von der erfolgreichen Verteidigung der wichtigen Unterstützungszone bei 37,50 US-Dollar geprägt. Dieses Niveau, das nahe dem 52-Wochen-Tief von 37,41 Dollar liegt, hat nach einem Rückgang von 28 Prozent in den letzten zwölf Monaten neues Kaufinteresse geweckt. Der Titel notiert aktuell bei 41,04 Dollar und versucht, sich oberhalb seines 50-Tage-Durchschnitts von 39,68 Dollar zu etablieren.
Das unmittelbare Abwärtsrisiko scheint damit begrenzt, solange die Marke von 37,50 Dollar hält. Für eine bestätigte langfristige Erholung fehlt jedoch noch die Rückkehr über den 200-Tage-Durchschnitt bei 44,16 Dollar. Analysten sehen einen nachhaltigen Ausbruch über das Widerstandsniveau von 42,00 Dollar als notwendig an, um den aktuell neutral-bärischen Trend zu drehen.
Fundament mit Licht und Schatten
Die fundamentalen Triebkräfte für die Copart-Aktie werden von den Ergebnissen des ersten Quartals 2026 beeinflusst. Das Unternehmen übertraf die Gewinnerwartungen mit einem EPS von 0,41 Dollar (Schätzung: 0,40 Dollar), musste jedoch bei den Umsätzen eine Enttäuschung hinnehmen. Der Umsatz von 1,16 Milliarden Dollar verfehlte die Prognose von 1,18 Milliarden Dollar um etwa 1,7 Prozent.
Diese Divergenz spiegelt operationelle Verschiebungen im Autoversteigerungsgeschäft wider. Die Lagerbestände in den USA gingen um über 17 Prozent zurück, und global sank die Anzahl verkaufter Einheiten um 6,7 Prozent. Trotz dieser rückläufigen Volumina stieg der Nettogewinn durch höhere Erlöse pro Einheit im Versicherungssegment und strikte Kostenkontrolle um 11,5 Prozent auf 403,7 Millionen Dollar.
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Insider-Verkäufe routinemäßig
Regulatorische Meldungen klären den Hintergrund jüngerer Insider-Transaktionen. CEO Jeffrey Liaw verkaufte am 15. Januar 2026 insgesamt 25.137 Aktien zu einem gewichteten Durchschnittspreis von 40,17 Dollar. Diese Transaktionen erfolgten automatisch im Rahmen eines vorab festgelegten 10b5-1-Plans zur Portfoliosteuerung und nicht als diskretionäre Reaktion auf die aktuelle Marktlage.
Der Plan wurde bereits im April 2025 eingeführt. Der Verkauf diente der automatisierten Veräußerung von Aktien aus ausgeübten Optionen. Nach der Transaktion hält der CEO weiterhin direkt 55.970 Aktien. Die gesamte Insider-Beteiligung am Unternehmen liegt bei etwa 9,60 Prozent.
Die durchschnittliche Analystenempfehlung für die Copart-Aktie bleibt bei „Moderate Buy“ mit einem Konsens-Kursziel von 47,60 Dollar. Dies impliziert ein Aufwärtspotenzial von rund 16 Prozent vom aktuellen Niveau. Die hohe Liquiditätsposition des Unternehmens von 5,2 Milliarden Dollar an Barmitteln bietet während dieser Konsolidierungsphase finanzielle Stabilität. Die nächsten Quartalszahlen im April werden zeigen, ob die positive Gewinnentwicklung trotz Volumenrückgangs anhält.
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