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Constellation Brands Aktie: Unter Druck

Der Getränkekonzern schließt eine kalifornische Winerei, während Analysten den fairen Wert leicht senken und institutionelle Investoren Anteile reduzieren.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Schließung der Mission Bell Winery in Kalifornien
  • Leichte Senkung des fairen Aktienwerts durch Analysten
  • Deutliche Positionsreduzierungen durch zwei Vermögensverwalter
  • Umsatzrückgang trotz Gewinnüberschreitung im Quartal

Die Aktie des Getränkekonzerns Constellation Brands steht vor mehreren Herausforderungen. Während ein wichtiger Produktionsstandort in Kalifornien geschlossen wird, reduzieren institutionelle Investoren ihre Anteile. Analysten haben zudem ihre Bewertung des Titels leicht nach unten korrigiert.

Strategische Schließung in Kalifornien

Das Unternehmen schließt seine Mission Bell Winery in Madera County. Der Schritt führt zum Wegfall von etwa 200 Arbeitsplätzen. Grund sind die schrumpfende Nachfrage nach Massenweinen und das Auslaufen eines wichtigen Produktionsvertrags mit E. & J. Gallo Winery.

Diese Entscheidung spiegelt einen breiteren Trend im nordamerikanischen Weinmarkt wider. Zwischen Oktober 2024 und August 2025 rodeten kalifornische Winzer über 38.000 Hektar Rebland. Constellation Brands hatte bereits 2025 weitere preisgünstige Weinmarken verkauft.

Analysten und Investoren reagieren

Finanzanalysten haben ihren fairen Wert für die Aktie auf etwa 171,00 US-Dollar gesenkt, nach zuvor 171,22 US-Dollar. Diese leichte Korrektur folgt auf die Quartalszahlen für das dritte Geschäftsftsjahr 2026.

Gleichzeitig zeigen jüngste Meldungen, dass zwei Vermögensverwalter ihre Positionen deutlich reduziert haben:
* Aviance Capital Partners LLC verkleinerte seinen Bestand im dritten Quartal um 85,3 %.
* Florida Trust Wealth Management Co reduzierte seine Anteile um 33,1 %.

Trotz dieser Verkäufe halten institutionelle Anleger weiterhin etwa 77 % der Aktien.

Gemischte Finanzdaten und Kapitalrückgabe

Im dritten Quartal übertraf der Gewinn pro Aktie (EPS) von 3,06 US-Dollar die Erwartungen von 2,63 US-Dollar. Der Umsatz sank jedoch um 9,8 % auf 2,22 Milliarden US-Dollar. Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte das Unternehmen seine EPS-Prognose von 11,30 bis 11,60 US-Dollar, was nahe an der Analystenschätzung von 11,49 US-Dollar liegt.

Das im April 2025 angekündigte Aktienrückkaufprogramm wurde abgeschlossen. Insgesamt kaufte das Unternehmen für 824,13 Millionen US-Dollar eigene Aktien zurück, davon 220,1 Millionen US-Dollar im vierten Quartal 2025. Zudem wurde eine Quartalsdividende von 1,02 US-Dollar je Aktie beschlossen.

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