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Conagra Brands Aktie: Verpasstes Momentum?

Mehrere Brokerhäuser senken ihre Empfehlungen für Conagra Brands auf 'Sell' oder 'Reduce'. Schwache Umsätze, Konsumtrends und hohe Inflation belasten den Lebensmittelkonzern.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Analystenmehrheit stuft Aktie auf 'Reduce' oder 'Sell'
  • Umsatzrückgang trotz leicht übererfülltem Gewinnziel
  • Branchentrends und veränderte Ernährungsgewohnheiten als Risiko
  • Aktienkurs notiert nahe Fünfjahrestiefs

Die Stimmung unter Analysten für den Lebensmittelkonzern Conagra Brands ist auf einem Tiefpunkt angelangt. Mehrere Brokerhäuser haben ihre Einschätzung in den letzten Wochen auf „Reduce“ oder „Sell“ gesenkt. Hinter der Skepsis stehen fundamentale Herausforderungen: schwache Verbraucherausgaben, anhaltende Inflation und veränderte Ernährungsgewohnheiten setzen dem Hersteller von Tiefkühlkost und Fertiggerichten zu.

Die Gründe für die Zurückhaltung

Die negative Stimmung ist breit gefächert. Laut einem Bericht von MarketBeat vom 15. Januar 2026 stuften insgesamt siebzehn Analysten den Titel im Durchschnitt auf „Reduce“ herab. Nur eine einzige „Buy“-Empfehlung steht vier „Sell“- und zwölf „Hold“-Bewertungen gegenüber. Zacks Equity Research kürte die Aktie sogar zum „Bear of the Day“ und vergab das schlechtestmögliche Rating „Strong Sell“.

Diese Einschätzungen folgen auf eine Serie von Kurszielsenkungen. Goldman Sachs korrigierte sein Ziel im November von 18 auf 16 US-Dollar nach unten und bekräftigte ein „Sell“-Rating. Wells Fargo, die Royal Bank of Canada und UBS Group zogen ebenfalls ihre Erwartungen zurück.

Gemischte Zahlen und strategische Initiativen

Die jüngsten Quartalszahlen vom Dezember 2025 unterstreichen die Schwierigkeiten. Zwar übertraf der Gewinn pro Aktie (EPS) von 0,45 US-Dollar leicht die Erwartungen, doch der Umsatz von 2,98 Milliarden US-Dollar blieb hinter den Prognosen zurück und sank im Jahresvergleich um 6,8 Prozent. Das Unternehmen bekräftigte zwar seine Jahresprognose, doch der Konsens der Analysten für den EPS 2026 liegt mit 1,72 US-Dollar am unteren Ende dieser Spanne.

Gleichzeitig versucht Conagra, mit strategischen Initiativen gegenzusteuern. Das „Project Catalyst“ soll mit Hilfe von KI und Automatisierung die Margen verbessern. Zudem setzt der Konzern weiter auf den Wachstumsmarkt Tiefkühlkost und identifizierte in einem Branchenreport aktuelle Trendthemen.

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Branchenweite Herausforderungen als Dauerthema

Die Probleme von Conagra sind teilweise hausgemacht, spiegeln aber auch branchenweite Trends wider. Verbraucher achten vermehrt auf preiswertere Alternativen und gesündere Ernährung. Neue US-Ernährungsrichtlinien, die weniger Zucker und verarbeitete Lebensmittel empfehlen, werden als Risiko für Hersteller von Convenience-Produkten gesehen. Zudem sehen einige Marktbeobachter in der wachsenden Verbreitung von GLP-1 Abnehmmedikamenten ein langfristiges Nachfragerisiko für die gesamte Branche.

Vor diesem Hintergrund notiert die Aktie nahe ihren Fünfjahrestiefs und hat im vergangenen Jahr über 30 Prozent an Wert verloren. Die hohe Dividendenrendite von etwa 8,5 Prozent wirkt vorerst wie ein Trostpflaster, wirft bei der aktuellen Ertragslage aber Fragen zur Nachhaltigkeit auf.

Die nächste Bewährungsprobe steht mit der Veröffentlichung der Quartalszahlen für das dritte Fiskalquartel 2026 um April herum an. Bis dahin dürfte die Aktie weiter im Fokus einer skeptischen Analystengemeinschaft bleiben.

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