Die CommScope-Aktie erlebt eine fundamentale Transformation. Das Unternehmen hat sein größtes Segment verkauft, den Namen geändert und kündigt eine massive Sonderdividende an. Aus CommScope wird Vistance Networks – doch was bedeutet dieser radikale Neustart für Anleger?
Der Verkauf des Connectivity and Cable Solutions (CCS)-Geschäfts an Amphenol für rund 10,5 Milliarden Dollar ist abgeschlossen. Mit den Erlösen will das Unternehmen, das seit dem 14. Januar unter dem neuen Namen Vistance Networks und dem Tickersymbol „VISN“ an der NASDAQ notiert, seine kompletten Schulden tilgen und von der Investmentfirma Carlyle gehaltene Vorzugsaktien zurückkaufen.
Strategische Fokussierung und Kapitalrückfluss
Der verbleibende Konzern konzentriert sich nun auf zwei Kerngeschäfte: Access Networks Solutions, neu benannt in Aurora Networks, und RUCKUS Networks. Diese Fokussierung soll mehr Agilität und Wachstum in den Kernkompetenzen ermöglichen.
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Für Aktionäre hat die Transaktion eine direkte Konsequenz: Innerhalb der nächsten 60 bis 90 Tage plant Vistance Networks, überschüssige Barmittel als Sonderdividende von mindestens 10 Dollar je Aktie auszuschütten. Diese Ankündigung steht im Mittelpunkt der aktuellen Bewertung.
Weitere Entwicklungen im Zuge der Umstrukturierung
Parallel zur großen Transformation gab es weitere Meldungen. Das Unternehmen stoppte ein geplantes 60-Millionen-Dollar-Expansionsprojekt und gab damit verbundene staatliche Fördermittel in Höhe von fast 2 Millionen Dollar zurück. Als Gründe wurden Planungsschwierigkeiten infolge der Übernahme und Verzögerungen bei Bundesmitteln genannt. Zuvor, am 6. Januar, hatte CommScope noch eine neue Gerätesicherheitslösung für Texas Instruments-Plattformen auf Basis seiner PRiSM™-Technologie vorgestellt.
Die nächsten konkreten Meilensteine sind die Auszahlung der angekündigten Sonderdividende im Frühjahr und die Veröffentlichung der Quartalszahlen am 25. Februar 2026. Diese werden erstmals Einblick in die Performance des neuen, schlankeren Vistance Networks geben.
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