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Commerzbank: Stiller Börsentag

Die Commerzbank treibt den Wechsel ihrer Kreditkartenkunden von Mastercard zu Visa voran. Bestandskunden müssen bis Juli zustimmen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umstellung auf Visa-Kreditkarten
  • Frist für Kunden bis Juli
  • Gleiche Konditionen garantiert
  • Kostenoptimierung durch Plattformvereinheitlichung

Die Commerzbank verschärft den Gangwechsel im Kartengeschäft. Seit Mittwoch fordert das Institut bestehende Mastercard-Kreditkartenkunden aktiv zum Umstieg auf Visa auf – eine neue Phase der strategischen Partnerschaft, die bereits im Herbst mit Neuanträgen begann. Die Bank bittet ihre Kunden, einem Wechsel vor dem 1. Juli zuzustimmen.

Die Mastercard-Classic-Kreditkarte wird künftig entfallen, bestätigte eine Sprecherin. Ein Trost für betroffene Kunden: Die Konditionen der Visa-Karten bleiben identisch. Leistungen und Preise verändern sich nicht.

Prozesse straffen, Kosten senken

Hinter dem Wechsel steckt kein kurzfristiger Schwenk. Die Commerzbank hatte Visa bereits Anfang des Jahres als bevorzugten Partner im Kartengeschäft positioniert. Seither werden alle neuen Kreditkartenanträge nur noch mit Visa abgewickelt. Nun folgt die Bestandsmigration.

Das Ziel: eine einheitliche Kreditkartenplattform. Statt zwei Systeme parallel zu betreiben, konzentriert sich die Bank auf eine Kernpartnerschaft. Langfristig dürfte das Prozesse vereinfachen und Kosten drücken – ein typischer Effekt der digitalen Transformation im Retailbanking.

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Keine vollständige Abkehr von Mastercard

Mastercard verschwindet nicht komplett aus dem Portfolio. Debitkarten des US-Konzerns bleiben weiterhin im Angebot. Nur bei Kreditkarten setzt die Commerzbank künftig ausschließlich auf Visa.

Die Aktionäre nehmen den Schritt gelassen zur Kenntnis. Die Aktie notiert am Mittwoch bei 36,85 Euro – ein minimales Plus von 0,33 Prozent. Mit einem RSI von 79,6 bewegt sich der Titel nahe der überkauften Zone. Das 52-Wochen-Hoch von 37,75 Euro ist nur 2,38 Prozent entfernt.

Bis zum 1. Juli läuft die Frist für den Kundenwechsel. Dann zeigt sich, wie viele Bestandskunden der Migration zustimmen – und ob die Strategie der gebündelten Partnerschaft vollständig aufgeht.

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Diskussion zu Commerzbank

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.