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Symbolbild, KI-generiert

Commerzbank: Kursziel auf 42 Euro angehoben

Die Bank of America stuft die Commerzbank-Aktie auf „Buy“ hoch und sieht unabhängig von einer möglichen UniCredit-Übernahme Kurspotenzial bis 42 Euro.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Hochstufung von „Neutral“ auf „Buy“
  • Kursziel steigt auf 42 Euro
  • Strategie-Update am 8. Mai erwartet
  • UniCredit hält knapp 30 Prozent

Die Bank of America hat die Commerzbank-Aktie von „Neutral“ auf „Buy“ hochgestuft — und das ausdrücklich unabhängig davon, ob die UniCredit die Bank am Ende schluckt oder nicht. Das ist das eigentliche Signal dieser Analyse.

Analyst Tarik El Mejjad und sein Team erhöhten das Kursziel von 37 auf 42 Euro. Als Begründung nennen sie überdurchschnittliches Gewinnwachstum je Aktie sowie steigende Ausschüttungen. Parallel dazu erwarten die BofA-Experten, dass die Commerzbank am 8. Mai ein aktualisiertes Strategieprogramm bis 2030 vorlegen wird — mit höheren Profitabilitätszielen, weiteren Restrukturierungen und schnelleren Kapitalrückflüssen an Aktionäre.

Strategie-Update am 8. Mai als nächster Katalysator

Der Termin am 8. Mai ist doppelt besetzt: Die Bank präsentiert dann ihre Quartalszahlen und gleichzeitig die aktualisierte Strategie. Im Vorfeld berichtete das „Handelsblatt“, dass dabei ein weiterer Stellenabbau geplant sei — Umfang und Details seien aber noch nicht entschieden und müssten mit den Arbeitnehmervertretern abgestimmt werden. Anfang 2025 hatte die Commerzbank bereits den Abbau von 3.900 Vollzeitstellen angekündigt. Das Nettogewinnziel bis 2028 liegt bei 4,2 Milliarden Euro.

UniCredit lauert an der 30-Prozent-Schwelle

Das Übernahmedrama bleibt der Hintergrundton. Die UniCredit hält aktuell 29,99 Prozent der Commerzbank-Anteile — direkt über Aktien und indirekt über Finanzinstrumente. Ab 30 Prozent wäre sie zu einem formellen Übernahmeangebot verpflichtet. Laut Bloomberg sucht die Bundesregierung derweil aktiv nach einem „Weißen Ritter“ und hat dafür Gespräche mit mehreren europäischen Banken geführt.

Deutsche Bank Research-Analyst Benjamin Goy sieht den Kurs durch eben diesen „UniCredit-Put“ nach unten abgesichert und hat sein Kursziel kürzlich auf 40 Euro angehoben. Das Analystenspektrum insgesamt reicht laut dpa-AFX von 34,80 bis 43 Euro, der Durchschnitt liegt bei 39,13 Euro.

Die Aktie notiert aktuell bei rund 35 Euro — deutlich über ihrem 200-Tage-Durchschnitt, aber noch gut sieben Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch. Das Strategie-Update am 8. Mai, kombiniert mit den Quartalszahlen, wird zeigen, ob die Commerzbank die Erwartungen der BofA-Analysten mit konkreten Zahlen untermauern kann.

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