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Commerzbank: Bringen Spekulationen über Zusammenschluss mit der Deutschen Bank die Trendwende?

by T. Kapitalus

Commerzbank: Bringen Spekulationen über Zusammenschluss die Trendwende?

Gestern zum Handelsstarte fiel die Aktie von Deutschlands zweitgrößter Privatbank, der Commerzbank, bei 6,40 Euro noch ein neues Jahrestief, bevor die Papiere im Anschluss im Tagesverlauf drehten und am Ende kräftige 5,6% auf 6,94 Euro zulegen konnten. Ausgelöst wurde die Intraday-Rallye von Gerüchten über Bestrebungen der Bundesregierung, den Weg für eine Fusion von Commerzbank und Deutscher Bank zu bereiten, bzw. zumindest die Möglichkeit eines solchen auszuloten. Nach Medienberichten laufen dazu schon länger Gespräche zwischen Regierungsvertretern und Deutsche Bank-Chef Sewing.

Beide Banken sowie das federführende Bundesfinanzministerium gaben aber keine Stellungnahme zu den Gerüchten ab. Glaubt man aber Beobachtern, will die Bundesregierung durch einen Zusammenschluss ein starkes nationales Institut schaffen und damit auch die zahlreichen Probleme beider Einzelinstitute unter einen Hut bringen. Ob das tatsächlich funktionieren würde, bleibt vorerst dahingestellt.

Bemühungen bzw. Spekulationen über einen Zusammenschluss von Deutscher Bank und Commerzbank gibt es schon seit Jahren, genauso wie über eine mögliche Übernahme von Commerzbank oder Deutscher Bank durch ein großes europäisches Institut. Bislang hat sich davon nichts erfüllt, alles blieb immer Spekulation. Fraglich wäre auch, ob eine derartige Fusion wirklich Sinn macht, wenn beide Institute nicht einmal  ihre eigenen Probleme in den Griff bekommen. Müsste dazu parallel noch eine Fusion bewältigt und zwei völlig unterschiedliche Unternehmensphilosophien unter einen Hut gebracht werden, darf man den Erfolg bezweifeln. Und eine Fusion nur aufgrund steuerlicher Aspekte – die als großer Pluspunkt immer mal wieder ins Spiel gebracht werden – durchzuführen, macht vermutlich am wenigsten Sinn.

Also bleibt alles wie immer: Das beste an den Spekulationen – zumindest für die Anleger – sind die kurzfristigen Kursgewinne, die beide Papiere in schöner Regelmäßigkeit aus ihren inzwischen über Jahre andauernden Abwärtstrends reißen. Allerdings hat bislang nichts davon geholfen, diese Trends auch tatsächlich zu brechen. Und auch diesmal dürfte es nicht reichen, um endlich die von allen lang ersehnte Trendwende bei beiden Werten, Commerzbank wie Deutscher Bank, herbeizuführen. Denn auch das beste Gerücht hilft nicht, die Probleme beider Institute zu beseitigen. Die vermutlich bei der Deutschen Bank momentan noch um ein Vielfaches größer sind, als bei der Commerzbank.

Löst man sich von all den Spekulationen über Zusammenschlüsse, Übernahmen und sonstigen operativen Probleme und blickt nur auf den Chart, könnte die gestrige starke Aufwärtsbewegung nach Erreichen eines neuen Jahrestief vielleicht tatsächlich wieder etwas Aufwärtsdynamik erzeugt haben. Dazu bedarf es aber jetzt Anschlusskäufen, um zumindest wieder bis in den Bereich von 8 Euro zu klettern, wo der nächste wichtige Widerstand zu finden ist. Schafft es die Aktie auch über diesen, könnten sogar Kursgewinne in Richtung 8,75 Euro winken. Auf der Unterseite ist die Betrachtung recht einfach: der Kurs sollte nicht sofort wieder unter das gestrige Jahrestief bei 6,40 Euro fallen, da es dann ganz schnell noch deutlicher Richtung Süden gehen kann.

Wie man es auch dreht und wendet: eine echte Trendwende ist aktuell immer noch nicht in Sicht. Dazu müsste dann schon der Bereich über 9 Euro nachhaltig überwunden werden, begleitet von wieder deutlich besseren Nachrichten von der operativen Geschäftsentwicklung der Bank.

Aber vorbörslich geht es heute zumindest schon mal in die richtige Richtung, denn die aktuelle Indikation deutet auf einen Handelsstart im Bereich 7,10/715 Euro hin.

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