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Commerzbank Aktie: UniCredit hält 29,99 Prozent

Die Commerzbank-Aktie durchbricht die 36,50-Euro-Marke und nähert sich dem 52-Wochen-Hoch. Analysten sehen technische Kaufsignale, warnen aber vor überkauften Indikatoren.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kursanstieg um drei Prozent
  • Charttechnischer Ausbruch über 36,50 Euro
  • RSI zeigt überkaufte Werte
  • UniCredit bleibt Großaktionär

Die Commerzbank-Aktie hat am Montag die charttechnisch wichtige Marke von 36,50 Euro klar überwunden. Mit einem Kursanstieg von gut drei Prozent auf 37,25 Euro nähert sie sich dem 52-Wochen-Hoch bei 37,75 Euro auf wenige Cent.

Ausbruch mit Rückenwind

Der Anlass ist ein doppelter. An den europäischen Märkten sorgen Berichte über ein mögliches Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran für Kauflaune. Der DAX kletterte um über zwei Prozent auf 25.393 Punkte. Finanztitel gehörten zu den größten Profiteuren der gestiegenen Risikofreude.

Charttechnisch gilt der Ausbruch über 36,50 Euro als Kaufsignal. Das nächste Ziel liegt beim Jahreshoch von 37,26 Euro — das die Aktie heute bereits touchiert. Darüber folgen Widerstände bei 38,40 Euro. Nach unten bietet 34,85 Euro die erste relevante Unterstützung.

RSI sendet Warnsignal

Der RSI liegt aktuell bei 79,6 — ein Bereich, der technisch als überkauft gilt. Das relativiert den kurzfristigen Optimismus. Auf Sicht von zwölf Monaten hat die Aktie bereits rund 40 Prozent zugelegt. Der Kurs notiert damit knapp elf Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt.

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UniCredit bleibt das große Thema

Die Aktionärsstruktur bleibt ein zentraler Bewertungsfaktor. UniCredit hält derzeit 29,99 Prozent und ist damit größte Einzelaktionärin. Unter Vorstandschefin Bettina Orlopp läuft die strategische Neuausrichtung weiter — mit Fokus auf digitalem Vertrieb und Cross-Selling.

Ob das 52-Wochen-Hoch bei 37,75 Euro noch diese Woche fällt, hängt wesentlich davon ab, ob die geopolitische Entspannung anhält und der Ausbruch auf Tagesschlussbasis bestätigt wird.

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