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Commerzbank Aktie: Das UniCredit-Manöver?

Im dritten Quartal stieg der Nettogewinn auf 859 Millionen Euro; RBC senkte nach den Zahlen das Kursziel auf 39 Euro.

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Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rund 21,3 Millionen Aktien zurückgekauft
  • Quartalsgewinn steigt um 45 Prozent
  • Gewinnziel von mindestens 3,4 Milliarden Euro bestätigt
  • RBC reduziert Kursziel auf 39 Euro

Die Commerzbank hat im Rahmen ihres laufenden Aktienrückkaufs vom 26. bis 30. Oktober insgesamt rund 3,3 Millionen eigene Aktien gekauft. Das teilte die Bank am Montag mit. Die Käufe sind Teil des seit dem 4. September laufenden Rückkaufs.

Bis einschließlich 30. Oktober erwarb die Commerzbank insgesamt rund 21,3 Millionen Aktien. Diese Gesamtzahl umfasst damit auch die Käufe aus der zuletzt gemeldeten Oktoberwoche.

Quartalsgewinn verfehlt Erwartungen leicht

Am Donnerstag meldete die Commerzbank für das dritte Quartal 2026 einen Anstieg des Nettoergebnisses um 45 %. Der Gewinn erreichte 859 Millionen Euro. Nach Angaben des Handelsblatts verfehlte die Bank damit die Analystenerwartungen leicht; auch die Erträge lagen etwas unter den Schätzungen.

Das Neunmonatsergebnis bezeichnete die Commerzbank als das beste ihrer Unternehmensgeschichte. Für den Zinsüberschuss senkte sie am Donnerstag allerdings die Erwartung auf rund 8,5 Milliarden Euro von zuvor rund 8,6 Milliarden Euro. Als Grund nannte die Bank den verstärkten Wettbewerb um Einlagen.

Ihr Gewinnziel für 2026 von mindestens 3,4 Milliarden Euro bestätigte die Commerzbank am Donnerstag. Auch an der Ertragserwartung von rund 13,2 Milliarden Euro hielt sie fest.

Analystin verweist auf Übernahmeunsicherheit

RBC Capital Markets senkte am Donnerstag nach den Quartalszahlen das Kursziel von 41 auf 39 Euro. Die Einstufung „Sector Perform“ bestätigte das Haus. Analystin Anke Reingen verwies auf die kurzfristig schwer abschätzbaren Auswirkungen der sich anbahnenden UniCredit-Übernahme und das getrübte Vertrauen in den Nettozinsertrag.

Als nächster Termin ist für die Commerzbank am 20. November die J.P. Morgan European Financials Conference in London angekündigt.

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Diskussion zu Commerzbank

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.