Die Commerzbank hat im Rahmen ihres laufenden Aktienrückkaufs vom 26. bis 30. Oktober insgesamt rund 3,3 Millionen eigene Aktien gekauft. Das teilte die Bank am Montag mit. Die Käufe sind Teil des seit dem 4. September laufenden Rückkaufs.
Bis einschließlich 30. Oktober erwarb die Commerzbank insgesamt rund 21,3 Millionen Aktien. Diese Gesamtzahl umfasst damit auch die Käufe aus der zuletzt gemeldeten Oktoberwoche.
Quartalsgewinn verfehlt Erwartungen leicht
Am Donnerstag meldete die Commerzbank für das dritte Quartal 2026 einen Anstieg des Nettoergebnisses um 45 %. Der Gewinn erreichte 859 Millionen Euro. Nach Angaben des Handelsblatts verfehlte die Bank damit die Analystenerwartungen leicht; auch die Erträge lagen etwas unter den Schätzungen.
Das Neunmonatsergebnis bezeichnete die Commerzbank als das beste ihrer Unternehmensgeschichte. Für den Zinsüberschuss senkte sie am Donnerstag allerdings die Erwartung auf rund 8,5 Milliarden Euro von zuvor rund 8,6 Milliarden Euro. Als Grund nannte die Bank den verstärkten Wettbewerb um Einlagen.
Ihr Gewinnziel für 2026 von mindestens 3,4 Milliarden Euro bestätigte die Commerzbank am Donnerstag. Auch an der Ertragserwartung von rund 13,2 Milliarden Euro hielt sie fest.
Analystin verweist auf Übernahmeunsicherheit
RBC Capital Markets senkte am Donnerstag nach den Quartalszahlen das Kursziel von 41 auf 39 Euro. Die Einstufung „Sector Perform“ bestätigte das Haus. Analystin Anke Reingen verwies auf die kurzfristig schwer abschätzbaren Auswirkungen der sich anbahnenden UniCredit-Übernahme und das getrübte Vertrauen in den Nettozinsertrag.
Als nächster Termin ist für die Commerzbank am 20. November die J.P. Morgan European Financials Conference in London angekündigt.
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