Coloplast kämpft mit einem massiven Vertrauensverlust an der Börse. Die Aktie markierte zuletzt ein neues Jahrestief. Grund dafür ist eine gesenkte Jahresprognose. Vor allem die Integration der isländischen Tochter Kerecis bereitet dem Konzern operative Probleme.
Analysten senken den Daumen
Die Stimmung unter den Experten hat sich deutlich eingetrübt. Nach der Gewinnwarnung Ende April passten viele Banken ihre Erwartungen an. Goldman Sachs stufte das Papier auf „Sell“ herab. Andere Institute halten an einer vorsichtigen „Hold“-Position fest. Die Kursziele klaffen derzeit weit auseinander, während der Markt die Rückschläge bei Kerecis verarbeitet.
Am Mittwoch schloss die Aktie bei 53,70 Euro. Innerhalb von zwölf Monaten verlor der Titel rund 46 Prozent an Wert. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf gut 25 Prozent. Damit gehört das Unternehmen zu den schwächsten Werten im Sektor.
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Fokus auf die Quartalszahlen
Das Marktumfeld für medizinische Hilfsmittel bleibt volatil. Während einige Konkurrenten organisches Wachstum melden, leidet Coloplast unter Margendruck. Investoren beobachten parallel dazu die Verschuldung und die Stabilität der Lieferketten genau. Die interne Umstrukturierung bindet derzeit viele Ressourcen.
Im Mai präsentiert das Unternehmen die Zahlen für das zweite Quartal. Marktteilnehmer erhoffen sich dann Klarheit über das Ausmaß der Probleme bei Kerecis. Das Management muss zeigen, wie es die Performance im restlichen Jahr stabilisieren will. Ein Fokus liegt dabei auf konkreten Schritten zur Sicherung der langfristigen Margen.
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