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Coinbase Aktie: Morgan Stanley setzt auf Coinbase

Morgan Stanley ernennt Coinbase zum Verwahrer für neuen Bitcoin-ETF, während rechtliche und regulatorische Herausforderungen in den USA zunehmen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neuer ETF von Morgan Stanley mit Coinbase als Verwahrer
  • Rechtliche Auseinandersetzungen um Prediction Markets in Michigan
  • Regulatorischer Druck durch CLARITY Act aus Washington
  • Angespanntes Marktumfeld mit Bitcoin-Korrektur

Morgan Stanley drängt in den Spot-Bitcoin-ETF-Markt — und Coinbase steht im Mittelpunkt. Die Bank hat die Kryptobörse als offiziellen Verwahrer für ihr neues Produkt benannt, was dem institutionellen Geschäft von Coinbase weiteren Auftrieb verleiht. Gleichzeitig häufen sich rechtliche und politische Widerstände.

Morgan Stanleys Einstieg ins ETF-Geschäft

Am gestrigen Freitag reichte Morgan Stanley die Unterlagen für einen Spot-Bitcoin-ETF unter dem Kürzel MSBT ein. Mit einer Verwaltungsgebühr von nur 0,14 Prozent unterbietet die Bank aktuelle Marktführer wie BlackRock und Grayscale deutlich. Als Verwahrer des Produkts fungieren Coinbase und BNY Mellon gemeinsam.

Das Gewicht dieses Schritts ist erheblich: Morgan Stanley verwaltet rund 6,2 Billionen Dollar an Kundenvermögen und verfügt über ein Netzwerk von 16.000 Finanzberatern. Analysten rechnen mit einem Launch Anfang April 2026 — ein potenziell bedeutsamer Kapitalzufluss für Coinbases Verwahrungsgeschäft.

Parallel dazu meldete Exchange Traded Concepts LLC per SEC-Einreichung, seinen Coinbase-Anteil im vierten Quartal 2025 um 28,6 Prozent auf rund 214.900 Aktien ausgebaut zu haben. Das Paket ist aktuell etwa 48,6 Millionen Dollar wert.

Rechtliche Angriffsflächen wachsen

Auf der anderen Seite gerät Coinbase gleich von zwei Seiten unter Druck. In Michigan kämpft das Unternehmen um sein Angebot sogenannter Prediction Markets: Anwälte aus Detroit reichten gestern eine Unterstützungseingabe für ein staatliches Verbot ein. Die Stadt, deren drei Casinos Anfang 2026 über 200 Millionen Dollar Umsatz erwirtschafteten, wertet die Wettmärkte als illegales Glücksspiel. Coinbase besteht darauf, dass es sich um CFTC-regulierte Terminkontrakte handelt.

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Zusätzlich erhöht das Weiße Haus den Druck in Sachen CLARITY Act. Patrick Witt, Geschäftsführer des Presidential Council on Digital Assets, warnte Coinbase, dass eine Blockade des aktuellen Gesetzentwurfs künftig härtere Regulierung von Stablecoin-Erträgen und DeFi-Protokollen nach sich ziehen könnte. Coinbase arbeitet nach eigenen Angaben an einem Gegenvorschlag.

Schwieriges Marktumfeld

Das alles spielt sich in einem angespannten Marktumfeld ab. Bitcoin fiel am Donnerstag auf 65.500 Dollar und löste Liquidierungen im gesamten Sektor aus. Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten in der abgelaufenen Woche Nettoabflüsse von 296 Millionen Dollar — das Ende einer vierwöchigen Zufluss-Serie. Als Ursache gelten makroökonomische Unsicherheiten und eine veränderte Erwartungshaltung gegenüber der US-Notenbank, deren Zinsmodelle inzwischen sogar eine mögliche Erhöhung bis März 2027 einpreisen.

Die Coinbase-Aktie hat diese Gemengelage im Kurs bereits spürbar verarbeitet: Mit einem Minus von rund 31 Prozent seit Jahresbeginn notiert der Titel weit unter seinem 200-Tage-Durchschnitt. Ob der institutionelle Rückenwind durch Morgan Stanley und steigende Beteiligungen ausreicht, um den Abwärtstrend zu stoppen, hängt maßgeblich davon ab, wie sich die rechtlichen Auseinandersetzungen und die regulatorische Debatte um den CLARITY Act in den kommenden Wochen entwickeln.

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