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Symbolbild, KI-generiert

Coeur Mining Aktie: Starkes Signal!

Coeur Mining meldet Rekordgewinn und starken Cashflow für 2025. Das Unternehmen plant die Übernahme von New Gold, um seine Größe zu verdoppeln, sieht sich aber weiterhin Kostendruck ausgesetzt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rekordgewinn und Umsatz im Jahr 2025
  • Geplante Übernahme von New Gold
  • Starker Anstieg des freien Cashflows
  • Kostendruck bleibt zentrale Herausforderung

Coeur Mining hat auf der BMO Global Metals, Mining & Critical Minerals Conference vor allem eines geliefert: eine Story von Wachstum und finanzieller Wende. Nach einem Rekordjahr 2025 will das Management nun den nächsten Schritt gehen – mit einem geplanten Zukauf, der die Dimension des Unternehmens deutlich verändern würde. Doch wie belastbar ist der Optimismus, wenn Kosten weiter steigen?

Rekordzahlen als Rückenwind

Auslöser für den selbstbewussten Auftritt war die zuvor gemeldete Rekordentwicklung im vierten Quartal und im Gesamtjahr 2025. Für das Gesamtjahr wies Coeur einen Umsatz von rund 2,1 Mrd. US-Dollar aus. Der Nettogewinn sprang auf 586 Mio. US-Dollar – laut Unternehmen ein Anstieg um das Zehnfache. Beim bereinigten EBITDA wurde 2025 die Marke von 1 Mrd. US-Dollar überschritten.

Treiber dahinter waren Rekord-Produktionsmengen: 419.046 Unzen Gold und 17,9 Mio. Unzen Silber. Besonders auffällig ist die Entwicklung beim freien Cashflow. Coeur meldete für 2025 einen Free Cash Flow von 666 Mio. US-Dollar – nachdem dieser drei Jahre zuvor noch negativ gewesen war.

Der große Hebel: Übernahme von New Gold

Im Zentrum der Präsentation stand die noch ausstehende Übernahme von New Gold. Coeur stellt den Deal als strategischen Schritt hin zu einem größeren, stärker auf Nordamerika fokussierten Edelmetallproduzenten dar. Nach Abschluss der Transaktion erwartet das Unternehmen, dass das EBITDA perspektivisch über 3 Mrd. US-Dollar liegen könnte.

Für 2026 gab das Management außerdem eine Produktionsprognose aus: 390.000 bis 460.000 Unzen Gold sowie 18,2 bis 21,3 Mio. Unzen Silber. Operativ soll der Fokus klar bleiben: mehr freier Cashflow und eine bessere Kapitalrendite. Der ROIC lag im vergangenen Jahr laut Coeur bei 26%.

Kostendruck bleibt ein Thema

Ganz ohne Gegenwind geht es aber nicht. Das Unternehmen verwies auf bestehenden Kostendruck, vor allem bei Löhnen und Steuern. Für die Kosteninflation rechnet Coeur mit etwa 3% bis 5%.

Gleichzeitig betonte das Management eine längere Lebensdauer wichtiger Minenstandorte und die operative Stärke der Anlagen. Genau hier liegt der Kern der Strategie: Effizienz hochfahren, Cashflow stabilisieren und damit auch die Bilanz weiter stärken. Ende 2025 lag die Liquidität bei rund 554 Mio. US-Dollar, zudem wurde die Gesamtverschuldung reduziert.

Zumindest am Markt kommt die Rekordbilanz an: Seit Jahresbeginn liegt die Aktie mit +39,01% im Plus. Als nächster Gradmesser gilt, ob Coeur die 2026er-Prognose trotz Kostendruck sauber abarbeitet – und ob der New-Gold-Deal die in Aussicht gestellte neue Größenordnung tatsächlich auf die Straße bringt.

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Diskussion zu Coeur Mining

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