Coeur Mining hat 2025 abgeliefert: Der Edelmetallproduzent meldete einen Gewinnsprung, Rekordproduktion und einen massiven Turnaround beim Cashflow. Gleichzeitig steht mit der Übernahme von New Gold eine strategische Weichenstellung bevor, die das Unternehmen deutlich vergrößern soll.
Die Zahlen im Detail
Das Nettoergebnis schoss 2025 um das Zehnfache nach oben – auf 586 Millionen Dollar. Verantwortlich dafür war vor allem die Produktionssteigerung: Die Goldförderung kletterte um 23 Prozent auf knapp 420.000 Unzen, bei Silber gab es sogar ein Plus von 57 Prozent auf 17,9 Millionen Unzen. Der Umsatz verdoppelte sich nahezu auf 2,1 Milliarden Dollar, das bereinigte EBITDA überschritt erstmals die Marke von einer Milliarde.
Besonders auffällig: der Free Cashflow. Während das Unternehmen vor drei Jahren noch Geld verbrannte, erwirtschaftete es 2025 satte 666 Millionen Dollar an freiem Mittelzufluss. Zum Jahresende stand Coeur Mining in einer Netto-Cash-Position da – ein deutliches Signal für die verbesserte finanzielle Verfassung.
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Wachstum durch Übernahme und Exploration
CEO Mitchell Krebs stellte auf der BMO-Konferenz nicht nur die Zahlen vor, sondern auch die nächsten Schritte. Im Fokus: die geplante Übernahme von New Gold, die im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden soll. Mit den Minen New Afton und Rainy River würde Coeur Mining zu einem noch größeren nordamerikanischen Edelmetallproduzenten aufsteigen. Direkt nach dem Vollzug will das Unternehmen konsolidierte Prognosen und aktualisierte Reservenzahlen vorlegen.
Parallel dazu setzt Coeur auf organisches Wachstum durch Exploration. Bei der Wharf-Mine hat sich die Lebensdauer auf zwölf Jahre verdoppelt, bei Palmarejo kamen fünf Jahre hinzu. Die Explorationserfolge haben ausgereicht, um die laufende Verarmung der Reserven mehr als auszugleichen.
Ausblick mit Vorbehalten
Für 2026 rechnet Coeur Mining – bezogen auf das bisherige Portfolio – mit einer Goldproduktion zwischen 390.000 und 460.000 Unzen sowie einer Silberförderung von 18,2 bis 21,3 Millionen Unzen. Der Kostendruck durch Löhne und Steuern bleibt bestehen, doch das Management betont die Absicht, den freien Cashflow weiter zu steigern und die Kapitalrendite zu verbessern. Die Integration von New Gold wird zeigen, ob sich die strategische Wette auszahlt.
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