Coeur Mining hat einen entscheidenden Schritt zur Übernahme von New Gold gemacht und die wichtigste juristische Hürde genommen. Mit der gerichtlichen Genehmigung rückt der Zusammenschluss zu einem bedeutenden nordamerikanischen Edelmetall-Produzenten in greifbare Nähe. Die Transaktion genießt breiten Rückhalt bei den Eigentümern beider Konzerne.
Der Supreme Court of British Columbia erteilte am 30. Januar die finale Zustimmung zur Transaktion nach dem Business Corporations Act. Diese Entscheidung folgt unmittelbar auf das klare Votum der Aktionäre. Bereits drei Tage zuvor hatten die Anteilseigner beider Unternehmen mit überwältigender Mehrheit für die Fusion gestimmt – bei New Gold lag die Zustimmungsrate bei über 99 Prozent. Damit genehmigten die Investoren auch die notwendige Kapitalerhöhung bei Coeur Mining zur Ausgabe der neuen Aktien.
Die Details der Fusion
Die Übernahme erfolgt als reiner Aktientausch. Aktionäre von New Gold erhalten 0,4959 Coeur-Anteile für jede gehaltene Aktie. Basierend auf den Kursen vom vergangenen Oktober entsprach dies einem Aufschlag von rund 16 Prozent. Nach Abschluss der Transaktion werden die bisherigen Coeur-Aktionäre etwa 62 Prozent des kombinierten Unternehmens halten, während 38 Prozent auf die ehemaligen New-Gold-Eigner entfallen.
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Durch den Zusammenschluss wächst das operative Portfolio massiv an. Das neue Unternehmen wird über sieben aktive Minen in Nordamerika verfügen. Zu Coeurs bestehenden Anlagen in den USA und Mexiko gesellen sich nun die kanadischen Projekte New Afton (Kupfer-Gold) und Rainy River (Gold).
Zahlenvorlage im Fokus
Bevor die Integration vollzogen wird, richten sich die Blicke auf die operative Entwicklung. Am 18. Februar wird Coeur Mining nach Börsenschluss die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Die Erwartungshaltung ist nach einem starken dritten Quartal hoch: Zuletzt meldete der Konzern Rekordumsätze von 555 Millionen US-Dollar und einen operativen Cashflow von 238 Millionen US-Dollar.
Der formale Abschluss der Übernahme hängt nun nur noch von der Genehmigung nach dem Investment Canada Act ab. Das Management bekräftigte das Ziel, den Deal in der ersten Jahreshälfte 2026 final über die Bühne zu bringen.
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