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Coeur Mining Aktie: Fusion auf der Zielgeraden

Coeur Mining reagiert auf Klagen mit ergänzenden Offenlegungen, um die geplante Übernahme von New Gold zu sichern. Die Aktie erreicht daraufhin ein neues Jahreshoch.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Ergänzende Unterlagen zur Abwehr juristischer Risiken
  • Aktienkurs steigt auf neues 52-Wochen-Maximum
  • ISS empfiehlt Aktionären Zustimmung zur Fusion
  • Wichtige Abstimmung der Aktionäre Ende Januar

Die geplante Übernahme von New Gold durch Coeur Mining geriet kurzzeitig ins juristische Kreuzfeuer. Aktionäre drohten, den 7-Milliarden-Dollar-Deal wegen angeblicher Informationslücken zu blockieren. Um den Zeitplan nicht zu gefährden, hat das Management nun reagiert – ein Schritt, den Anleger am Freitag mit einem Kurssprung auf ein neues 52-Wochen-Hoch honorierten.

Strategische Transparenz gegen Klagen

Der Hintergrund des jüngsten Kursanstiegs liegt in einer taktischen Entscheidung der Unternehmensführung. Am Freitag reichte Coeur Mining ergänzende Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht SEC ein. Dies war die direkte Antwort auf zwei Klagen, die Anfang Januar vor dem Obersten Gerichtshof des Staates New York eingereicht wurden. Die Kläger hatten bemängelt, dass die ursprünglichen Abstimmungsunterlagen (Proxy Statements) zur Fusion irreführende Angaben oder Auslassungen enthielten.

Coeur Mining wies die Vorwürfe zwar als unbegründet zurück und betonte, man habe sich gesetzeskonform verhalten. Dennoch entschied sich das Unternehmen zur Veröffentlichung der geforderten Details – vor allem bezüglich finanzieller Bewertungskennzahlen und Vergleiche mit Wettbewerbern. Das klare Ziel: Man will teure Verzögerungen durch sogenannte „Nuisance Claims“ (lästige Klagen) vermeiden und den Zeitplan für den Zusammenschluss retten.

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Rückenwind durch Berater und Markt

Der Markt reagierte erleichtert auf diese Bereinigung der juristischen Hindernisse. Die Aktie kletterte am Freitag um 6,41 Prozent und schloss bei 22,58 USD, was gleichzeitig ein neues 52-Wochen-Hoch markiert. Investoren bewerten die proaktive Handhabung der Klagen offensichtlich als Signal, dass der Deal wie geplant über die Bühne gehen kann.

Fundamental wird die Fusion auch von unabhängiger Seite gestützt. Der einflussreiche Stimmrechtsberater Institutional Shareholder Services (ISS) hat den Aktionären von New Gold empfohlen, der Übernahme zuzustimmen. Als Gründe nannte ISS die erwarteten operativen Synergien und die gestärkte Bilanz des neuen nordamerikanischen Edelmetall-Riesen.

Der Fahrplan steht

Nach der Beilegung der Offenlegungsstreitigkeiten richtet sich der Fokus nun auf den 27. Januar 2026. An diesem Tag sollen die Aktionäre auf einer außerordentlichen Versammlung grünes Licht für die Ausgabe neuer Aktien geben, die zur Finanzierung der New-Gold-Übernahme nötig sind. Im Anschluss gewährt das Unternehmen am 18. Februar noch einmal Einblick in die Bücher, wenn die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 veröffentlicht werden – voraussichtlich der letzte Finanzbericht vor der Verschmelzung.

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