Alle Augen richten sich auf den 27. Januar. An diesem Tag entscheiden die Aktionäre von Coeur Mining über die geplante 7-Milliarden-Dollar-Übernahme von New Gold Inc. Der Deal könnte die Landschaft der nordamerikanischen Edelmetallproduzenten grundlegend verändern, doch was bedeutet der Zusammenschluss konkret für die Zukunft des Unternehmens?
Strategische Neuausrichtung
Die Logik hinter der geplanten Fusion ist der Aufbau von Größe und Stabilität. Durch den Zusammenschluss, bei dem Aktionäre von New Gold rund 38 Prozent des neuen Unternehmens halten würden, entstünde ein Konzern mit sieben operativen Minen. Der Fokus liegt dabei klar auf politisch sicheren Jurisdiktionen: Über 80 Prozent der Umsätze sollen künftig aus den USA und Kanada stammen.
Besonders relevant für die Neubewertung ist der diversifizierte Produktionsmix. Für das Jahr 2026 wird eine Gesamtproduktion von rund 1,25 Millionen Unzen Goldäquivalent angepeilt. Neben den klassischen Standbeinen Gold und Silber bringt die Integration der kanadischen Minen von New Gold zudem eine signifikante Kupfer-Komponente in das Portfolio ein. Diese breitere Aufstellung soll das Risikoprofil des Unternehmens senken und die Cashflow-Generierung verstetigen.
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Finanzielle Dimensionen und Marktreaktion
Die finanziellen Ambitionen des potenziellen neuen Marktführers sind hoch gesteckt. Prognosen für das laufende Jahr gehen von einem EBITDA in Höhe von rund 3,0 Milliarden US-Dollar und einem freien Cashflow von 2,0 Milliarden US-Dollar aus. Analysten sehen hierin die Chance auf eine Neubewertung, die das Unternehmen mittelfristig auch für die Aufnahme in große Marktindizes qualifizieren könnte.
An der Börse wird dieses Szenario bereits positiv gespielt. Die Aktie markierte gestern mit 21,61 US-Dollar ein neues 52-Wochen-Hoch und liegt seit Jahresanfang bereits über 23 Prozent im Plus. Begleitet wird dieser Anstieg von ungewöhnlichen Aktivitäten am Optionsmarkt, wo ein erhöhtes Volumen an Kaufoptionen auf eine fortgesetzte bullische Stimmung hindeutet.
Der entscheidende Termin bleibt die Hauptversammlung am 27. Januar. Stimmen die Aktionäre zu und geben die Regulierungsbehörden grünes Licht, soll die Transaktion noch in der ersten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen werden. Unabhängig vom Ausgang des Votums erhalten Anleger am 24. Februar mit den nächsten Quartalszahlen weitere Einblicke in die operative Verfassung des bestehenden Geschäfts.
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