Coca-Cola Europacific Partners (CCEP) belohnt seine Anteilseigner nach einem starken Geschäftsjahr 2025 mit einem umfangreichen Aktienrückkaufprogramm. Bis zu eine Milliarde Euro will der Getränkeabfüller bis Anfang 2027 investieren, um eigene Anteile zu erwerben und anschließend zu vernichten. Doch was ermöglicht dem Konzern diesen finanziellen Kraftakt?
Aktive Rückkäufe an den Weltbörsen
In den vergangenen Tagen hat das Unternehmen bereits ernst gemacht und signifikante Volumina am Markt zurückerworben. Allein am 24. Februar wurden insgesamt über 152.000 Aktien an den Handelsplätzen in London und den USA gekauft. Diese Transaktionen sind Teil einer langfristigen Strategie zur Kapitalrückführung, die offiziell Mitte Februar startete.
Durch die Reduzierung der im Umlauf befindlichen Papiere verbessert der Konzern seine Kennzahlen pro Aktie. Marktbeobachter werten solche Programme oft als Signal des Managements, dass die eigene Aktie als werthaltig eingestuft wird und ausreichend Liquidität für Investitionen vorhanden ist.
Operative Stärke als Treiber
Die Basis für die Rückkäufe bilden die operativen Erfolge des vergangenen Jahres. Während der Umsatz im Jahr 2025 moderat um 2,3 Prozent auf 20,9 Milliarden Euro stieg, konnte der operative Gewinn um beachtliche 31 Prozent auf 2,79 Milliarden Euro gesteigert werden. Ein starker freier Cashflow von 1,8 Milliarden Euro verschafft dem Unternehmen nun den nötigen Spielraum für die Rückkäufe.
An der Börse kommt diese Kombination aus Gewinnwachstum und Aktionärspflege gut an. Die Aktie markierte zuletzt mit 91,50 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch und setzt damit ihren positiven Trend der vergangenen Monate fort.
Optimistischer Ausblick für 2026
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 zeigt sich die Konzernführung weiterhin zuversichtlich. Das Management prognostiziert ein Umsatzwachstum zwischen drei und vier Prozent sowie eine weitere Steigerung des operativen Gewinns um rund sieben Prozent. CCEP verbindet damit die Erwartung auf organisches Wachstum mit einer kontinuierlichen Steigerung des Shareholder-Value durch Dividenden und Rückkäufe.
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