Coca-Cola steht nach längerer Schwächephase wieder im Fokus der Investmenthäuser. Wells Fargo nahm den Getränkeriesen in seine „Q1 2026 Tactical Ideas“-Liste auf – eine Auswahl von Titeln, bei denen die Analysten für das laufende Quartal ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis sehen. Zeitgleich melden sich institutionelle Großinvestoren mit massiven Aufstockungen zu Wort.
Institutionelle Investoren greifen zu
Die jüngsten Pflichtmitteilungen zeigen ein klares Bild: Mehrere große Vermögensverwalter haben ihre Positionen in Coca-Cola deutlich ausgebaut. Besonders auffällig ist Assenagon Asset Management, das seinen Bestand um rund 343 Prozent auf knapp 4,5 Millionen Aktien erhöhte. Auch Sumitomo Mitsui Trust Group und Schroder Investment Management stockten ihre Anteile signifikant auf – letzterer um mehr als 2,6 Millionen Aktien.
Die Käufe erfolgten offenbar gezielt während der Schwächephase der vergangenen Woche, als die Aktie sechs Handelstage in Folge verlor. Mit der Stabilisierung bei 70,50 US-Dollar am Montag scheint dieser Rücksetzer vorerst gestoppt. Die Marke von 70 Dollar fungiert nun als psychologisch wichtige Unterstützung.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Coca-Cola?
Bewertung und Führungswechsel
An der Börse diskutieren Marktteilnehmer vor allem zwei Themen: die Bewertung und den bevorstehenden CEO-Wechsel. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 23 liegt Coca-Cola im oberen Bereich seiner historischen Spanne. Befürworter argumentieren mit der stabilen Preissetzungsmacht des Konzerns und dem soliden einstelligen Umsatzwachstum. Skeptiker sehen dagegen wenig Aufwärtspotenzial bei den aktuellen Multiples.
Am 31. März 2026 übernimmt Henrique Braun, derzeit Chief Operating Officer, das Ruder von James Quincey. Der Markt scheint diesen Übergang als Kontinuität zu werten – Braun gilt als interner Kandidat, der die bewährte Dividendenstrategie fortführen dürfte.
Quartalszahlen als nächster Treiber
Der nächste wichtige Termin für Coca-Cola sind die Zahlen zum vierten Quartal und Gesamtjahr 2025, erwartet für den 10. Februar 2026. Analysten kalkulieren mit einem Gewinn je Aktie von etwa 0,56 Dollar für das Schlussquartal. Aus charttechnischer Sicht wäre ein Anstieg über 71,50 Dollar ein Bestätigungssignal für eine Trendwende. Ein Rutsch unter 70 Dollar würde hingegen die 68-Dollar-Marke in den Fokus rücken.
Coca-Cola-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Coca-Cola-Analyse vom 13. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Coca-Cola-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Coca-Cola-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Coca-Cola: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
