Bei Coca-Cola richtet sich der Blick schon auf nächste Woche: Am 10. Februar legt der Konzern seine Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Entscheidend wird dabei weniger die reine Schlagzeile sein, sondern die Frage, woher das Wachstum zuletzt wirklich kam – und ob sich das so fortsetzen lässt.
Denn zuletzt schien der Umsatz vor allem über höhere Preise angeschoben zu werden. Genau diese Mischung aus Preiserhöhungen und Absatzentwicklung wird nun zum Prüfstein für den Ausblick auf 2026.
Darauf schaut die Wall Street
Für das abgelaufene Quartal erwarten Analysten laut Konsens einen Gewinn je Aktie (EPS) von rund 0,56 US-Dollar. Noch wichtiger sind jedoch Details hinter den Zahlen:
- Organisches Umsatzwachstum: Wie stark tragen wieder steigende Volumina – und wie viel kommt über Preis/Mix?
- Ausblick 2026: Erste Prognosen, besonders mit Blick auf mögliche Rohstoffkosten-Inflation.
- Währungseffekte: Wie stark belasten oder stützen Wechselkurse das berichtete Ergebnis?
Genau hier wird sich zeigen, ob Coca-Cola genug Rückenwind aus dem Geschäft selbst hat – oder ob die Preisschraube zunehmend an Grenzen stößt.
Führungswechsel als zusätzlicher Faktor
Hinzu kommt ein zweites Thema, das dem Termin extra Gewicht gibt: Der Konzern hat im Dezember angekündigt, dass Henrique Braun (aktuell COO) später im Jahr 2026 den bisherigen CEO James Quincey ablösen soll. Damit dürfte jedes Wort zur strategischen Richtung und zur digitalen Transformation besonders aufmerksam gelesen werden – auch, weil sich Investoren davon eine Art „Fahrplan“ für die Zeit nach dem Wechsel erhoffen.
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Bewertung: Premium für Stabilität
Die jüngste Kursstärke hat auch die Bewertung nach oben geschoben. Coca-Cola wird im Quelltext mit einem KGV von etwa 24,7 eingeordnet – deutlich über dem Branchenschnitt der Getränkeindustrie von rund 17,7. Dieses Premium wird vor allem damit erklärt, dass viele Anleger den Titel in unsicheren Marktphasen als defensiven Stabilitätsanker sehen.
Aus Marktsicht passt dazu: Der Kurs markierte heute bei 74,81 US-Dollar ein neues 52‑Wochen-Hoch.
Am 10. Februar kommen die Zahlen vor US-Börsenstart, anschließend folgt eine Telefonkonferenz. Und schon eine Woche später, am 17. Februar, steht mit der Präsentation auf der CAGNY Conference der nächste Termin an: Dort sollen CEO‑Elect Braun und CFO John Murphy voraussichtlich detaillierter über langfristige Wachstumslogik und Kapitalallokation sprechen.
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