Coca-Cola steht unter Druck. Der Kurs gibt nach, liegt aktuell bei rund 68,36 US-Dollar und verzeichnet ein Minus von etwa 1,10 Prozent. Gleichzeitig senden Analysten und Großinvestoren ein völlig anderes Signal: Käufe statt Verkäufe, Hochstufungen statt Zurückhaltung. Wie passt das zusammen?
Wells Fargo setzt auf Coca-Cola
Wells Fargo hat Coca-Cola in die „Tactical Ideas“-Liste für das erste Quartal 2026 aufgenommen. Die Bank bewertet die Aktie mit „Overweight“ und setzt das Kursziel bei 79 US-Dollar an – deutlich über dem aktuellen Niveau. Als Begründung nennen die Analysten verbesserte US-Marktdaten und günstige Vergleichswerte zum Vorjahr.
Die Botschaft ist klar: Wells Fargo hält die aktuelle Bewertung für zu niedrig und erwartet eine Outperformance in den kommenden Monaten. Solche taktischen Empfehlungen erfolgen meist, wenn Banken eine kurzfristige Diskrepanz zwischen Kurs und Fundamentaldaten sehen.
Führungswechsel steht bevor
Am 31. März 2026 übernimmt Henrique Braun das Amt des CEO. Der bisherige Chief Operating Officer löst James Quincey ab, der künftig als Executive Chairman fungiert. Braun ist seit 30 Jahren im Coca-Cola-System tätig – ein Zeichen für Kontinuität.
Dennoch beobachten Anleger Führungswechsel dieser Größenordnung traditionell mit Vorsicht. Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob der Markt Brauns Strategie Vertrauen schenkt oder zunächst abwartet.
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Institutionelle Käufer werden aktiv
Regulatorische Meldungen belegen konkrete Zukäufe:
- Cwm LLC hat seine Position um 6,4 Prozent ausgebaut und 36.025 zusätzliche Aktien erworben. Das Gesamtvolumen liegt nun bei 600.857 Aktien.
- Lloyd Doggett, Kongressabgeordneter aus Texas, kaufte Mitte Dezember 2025 Coca-Cola-Aktien im Wert von 5.000 bis 75.000 US-Dollar.
- Berkshire Hathaway bleibt größter Einzelaktionär und stabilisiert die Aktie durch seine massive Position.
Diese Käufe deuten darauf hin, dass institutionelle Investoren die aktuelle Schwäche als Einstiegsgelegenheit werten.
Ausblick auf die nächsten Wochen
Coca-Cola befindet sich in einer widersprüchlichen Lage: Der Kurs fällt, während Analysten und Großinvestoren kaufen. Die wichtige Unterstützungsmarke bei 68 US-Dollar wird derzeit getestet. Sollte sie halten und Wells Fargos Einschätzung zutreffen, könnte die Aktie in Richtung des Kursziels von 79 US-Dollar laufen. Bis zur CEO-Übergabe Ende März dürfte der Markt jedoch zunächst die Geschäftsentwicklung und erste Signale der neuen Führung abwarten.
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