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Coca-Cola Aktie: Milliarden-IPO geplant

Coca-Cola treibt den Börsengang seiner indischen Abfülltochter mit 10-Milliarden-Dollar-Bewertung voran, während der Verkauf der Kaffee-Kette Costa abgebrochen wurde.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • IPO der indischen Tochter HCCB für Sommer 2026 geplant
  • Verkauf von Costa Coffee an Private-Equity-Investoren abgeblasen
  • Umsatz der indischen Abfülltochter im Vorjahr gesunken
  • Aktie reagierte mit leichtem Kursverlust auf die Nachrichten

Coca-Cola bereitet den Börsengang seiner indischen Abfülltochter Hindustan Coca-Cola Beverages (HCCB) vor – mit einer Zielmarke von rund 10 Milliarden Dollar Unternehmenswert. Parallel dazu hat der Konzern den Verkauf seiner Kaffee-Kette Costa abgeblasen. Zwei strategische Weichenstellungen, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Indien-Offensive mit Fragezeichen

Am Freitag wurde bekannt, dass Citibank, Kotak Mahindra Capital und die HDFC Group das IPO begleiten sollen. Coca-Cola will über die Börsennotierung etwa eine Milliarde Dollar einnehmen. Der Gang an die Börsen in Mumbai ist für den Sommer 2026 geplant.

Die Grundlage für die angestrebte Bewertung wurde bereits gelegt: Im Vorfeld verkaufte Coca-Cola 40 Prozent an der Muttergesellschaft von HCCB an die indische Jubilant Bhartia Gruppe – für umgerechnet 1,5 Milliarden Dollar. Diese Transaktion dient nun als Referenzpunkt für die öffentliche Platzierung.

Allerdings zeigen die jüngsten Geschäftszahlen ein gemischtes Bild: Der Umsatz von HCCB sank im Geschäftsjahr 2025 um 9 Prozent auf 127,5 Milliarden Rupien. Der Schritt, lokale Partner und öffentliches Kapital einzubinden, könnte auch eine Reaktion auf diese Schwäche sein.

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Costa Coffee bleibt an Bord

Zeitgleich ruderte Coca-Cola beim geplanten Verkauf von Costa Coffee zurück. Laut Marktberichten lagen die Angebote von Private-Equity-Investoren unter den Vorstellungen des Konzerns. Statt mit Verlust zu verkaufen, behält Coca-Cola die Kette nun – muss aber liefern, wie sie künftig profitabler werden soll.

Die Aktie reagierte verhalten: Mit 70,42 Dollar notierte sie im Tagesverlauf 1,3 Prozent im Minus, während der breite Markt leicht zulegte.

Strategie mit Risiken

Mit dem Börsengang in Indien setzt Coca-Cola konsequent auf ein „Asset-Light“-Modell: weniger eigene Abfüllanlagen, mehr Fokus auf Konzentrate und Marketing. Für Investoren wird entscheidend sein, ob die Bewertung von 10 Milliarden Dollar angesichts rückläufiger Umsätze gerechtfertigt ist. Die Veröffentlichung des Emissionsprospekts in den kommenden Monaten wird hier Klarheit schaffen.

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