Kurzer Prozess beim Getränkegiganten: Noch bevor Henrique Braun offiziell den Chefsessel übernimmt, setzt er bereits erste Ausrufezeichen. Ein Treffen mit der mexikanischen Präsidentin Claudia Sheinbaum mündete am Donnerstag in einer gewaltigen Investitionszusage. Der Konzern pumpt Milliarden in einen seiner wichtigsten Absatzmärkte und sendet damit ein klares Signal für die künftige Wachstumsstrategie.
Strategische Weichenstellung
Die Nachricht kommt direkt aus dem mexikanischen Präsidentenpalast: Nach einem Gespräch mit dem designierten CEO Braun verkündete Präsidentin Sheinbaum die Investitionssumme von 6 Milliarden US-Dollar über soziale Medien. Für Coca-Cola ist Mexiko traditionell einer der stärksten Märkte weltweit. Dieser Schritt unterstreicht den Anspruch der Unternehmensführung, die Präsenz in Lateinamerika weiter massiv auszubauen und die operative Basis in der Region zu stärken.
Vertrauensbeweis für Anleger
Der Zeitpunkt der Ankündigung ist bemerkenswert. Henrique Braun tritt seinen Posten als Global CEO erst am 31. März 2026 offiziell an, markiert aber schon jetzt sein Revier. Diese strategische Kapitalallokation gilt als eine der ersten großen Amtshandlungen unter seiner Führung.
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Flankiert wird die Expansionsstrategie von soliden Nachrichten für Dividendenjäger: Der Verwaltungsrat genehmigte kürzlich die 64. jährliche Dividendenerhöhung in Folge. Ein Anstieg der Ausschüttung um rund 4 Prozent signalisiert das Vertrauen des Managements in den zukünftigen Cashflow. An der Börse wird dieser Kurs der Stabilität honoriert; die Aktie notiert derzeit in unmittelbarer Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch von 69,01 Euro.
Mit der Milliardenzusage in Mexiko und der kontinuierlichen Dividendenpolitik setzt Coca-Cola auf eine Mischung aus Wachstum in Schwellenländern und verlässlicher Rendite. Der kommende CEO-Wechsel Ende März dürfte nun mit deutlichem Rückenwind über die Bühne gehen.
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