Coca-Cola bereitet sich auf einen Generationswechsel vor. Am 31. März übernimmt Henrique Braun als neuer CEO das Ruder von James Quincey, der nach neun Jahren an der Spitze zum Executive Chairman wechselt. Parallel dazu präsentiert Finanzchef John Murphy heute auf der Citi 2026 Global Consumer & Retail Conference die Strategie für das laufende Jahr – während gleichzeitig Insider-Verkäufe und institutionelle Umschichtungen die Schlagzeilen bestimmen.
Solide Zahlen, gedämpfte Erwartungen
Für 2026 peilt das Management ein organisches Umsatzwachstum von 4 bis 5 Prozent an. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll zwischen 3,21 und 3,24 Dollar liegen. Der Free Cashflow wird bei rund 12,2 Milliarden Dollar erwartet, nach Abzug von etwa 2,2 Milliarden für Investitionen.
Diese Prognose folgt auf ein solides Geschäftsjahr 2025, in dem Coca-Cola ein organisches Umsatzplus von 5 Prozent erzielte. Im vierten Quartal kletterten die Nettoumsätze um 2 Prozent auf 11,82 Milliarden Dollar. Besonders Lateinamerika legte mit 10 Prozent deutlich zu, gefolgt von Europa, Naher Osten und Afrika mit 6 Prozent sowie Nordamerika mit 5 Prozent. Der bereinigte Free Cashflow summierte sich 2025 auf 11,4 Milliarden Dollar.
Digitale Neuausrichtung unter neuer Führung
Neben dem CEO-Wechsel strukturiert Coca-Cola seine digitale Strategie um. Mit Sedef Salingan Sahin wurde erstmals eine Chief Digital Officer berufen, die künftig die Verantwortung für die digitale Transformation trägt – eine Aufgabe, die bislang beim CFO lag. Zudem rückt Todd Beiger ab 31. März als neuer Leiter der Investor Relations nach.
Institutionelle Anleger positionieren sich neu
Während einige institutionelle Investoren ihre Positionen aufstockten – Rathbones Group erhöhte um 0,8 Prozent auf 5,75 Millionen Aktien, Dynamic Technology Lab sogar um 82,3 Prozent auf 49.700 Aktien – reduzierte der südkoreanische Staatsfonds Korea Investment CORP seinen Anteil um 6,2 Prozent auf rund 3,17 Millionen Aktien.
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Parallel dazu verkauften mehrere Führungskräfte Anteile: CFO John Murphy trennte sich von 130.633 Aktien, Vizepräsidentin Beatriz Perez von 21.326 und Nancy Quan von 23.556 Aktien.
Dividende steigt zum 64. Mal in Folge
Trotz der Insider-Verkäufe hob der Verwaltungsrat die Quartalsdividende um rund 4 Prozent von 0,51 auf 0,53 Dollar je Aktie an – die 64. jährliche Erhöhung in Folge. Die Ausschüttung erfolgt am 1. April an Aktionäre, die am 13. März im Handelsregister eingetragen sind. Auf Jahresbasis ergibt sich eine Dividende von 2,12 Dollar je Aktie.
Am 13. März steht zudem die Hauptversammlung an, bei der Aktionäre über die künftige Ausrichtung mitentscheiden werden. Die Kombination aus Führungswechsel, digitaler Neuausrichtung und solider Cashflow-Generierung dürfte dabei im Fokus stehen.
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