Coca-Cola setzt ein ruhiges, aber wichtiges Signal: Der Konzern erhöht erneut die Dividende – und das in bemerkenswerter Regelmäßigkeit. Gleichzeitig gibt es einen Wechsel an einer sensiblen Schnittstelle zum Kapitalmarkt, der Investor-Relations-Spitze. Was steckt hinter dem Schritt, gerade vor dem Hintergrund eines eher vorsichtigen Ausblicks?
64. Erhöhung in Folge
Der Vorstand hat eine Quartalsdividende von 53 US-Cent je Aktie beschlossen. Das entspricht einer Erhöhung um knapp 4% gegenüber den bisherigen 51 Cent. Ausgezahlt wird die Dividende am 1. April an Aktionäre, die die Aktie zum Stichtag 13. März im Depot halten.
Auf Jahressicht entspricht das einer Dividende von 2,12 US-Dollar je Aktie. Besonders auffällig: Es ist bereits das 64. Jahr in Folge, in dem Coca-Cola seine jährliche Ausschüttung anhebt – eine Tradition, die für viele Investoren vor allem für Stabilität und Planbarkeit steht.
Neuer Kopf für Investor Relations
Parallel zur Dividendenmeldung besetzt Coca-Cola die Leitung der Investor-Relations-Abteilung neu. Todd Beiger wird neuer Vice President und Head of Investor Relations. Er übernimmt den Posten von Robin Halpern; der Wechsel wird zum 31. März wirksam.
Gerade Investor Relations ist mehr als nur Kommunikation: Hier werden Erwartungen gemanagt, Strategie erklärt und Zahlen eingeordnet. Ein personeller Wechsel kann deshalb auch zeigen, dass das Unternehmen die Ansprache des Kapitalmarkts weiter schärfen will – ohne dass damit automatisch eine strategische Kehrtwende verbunden sein muss.
Gemischte Zahlen, vorsichtiger Ausblick
Die aktuelle Entscheidung folgt auf den Quartalsbericht zum vierten Quartal 2025, der ein gemischtes Bild zeichnete: Beim Umsatz verfehlte Coca-Cola die Erwartungen, beim Gewinn je Aktie lag das Unternehmen dagegen über den Prognosen. Gleichzeitig gab der Konzern für 2026 einen eher zurückhaltenden Wachstumsausblick.
Zusätzliche Belastung kam zuletzt durch eine größere, nicht zahlungswirksame Wertminderung im Zusammenhang mit der Marke BODYARMOR. Vor diesem Hintergrund wirkt die erneute Dividendenerhöhung wie ein bewusst gesetzter Anker: Trotz einzelner Gegenwinde hält Coca-Cola an seiner langfristigen Ausschüttungspolitik fest – auch während ein Steuerstreit mit der US-Steuerbehörde IRS weiter im Raum steht.
Zum Kursbild: Die Aktie notiert heute bei 79,30 US-Dollar und liegt damit nur rund 1,2% unter ihrem 52-Wochen-Hoch.
Im Kalender sind die nächsten Fixpunkte klar: Am 31. März wird der Wechsel in der Investor-Relations-Führung wirksam, am 13. März liegt der Dividenden-Stichtag – und am 1. April folgt die Auszahlung der erhöhten Quartalsdividende.
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