Der US-Energieversorger CMS Energy hat heute seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und gleichzeitig die Messlatte für die kommenden Jahre höher gelegt. Der Gewinn stieg auf 286 Millionen Dollar, nach 262 Millionen im Vorjahresquartal. Je Aktie bedeutet das 0,94 Dollar, verglichen mit 0,87 Dollar im Vorjahr. Bereinigt um Sondereffekte lag das Ergebnis bei 0,95 Dollar je Aktie. Die Umsätze kletterten um kräftige 12,3 Prozent von 1,99 Milliarden auf 2,23 Milliarden Dollar.
Was die Zahlen noch interessanter macht: Das Unternehmen aus Michigan erhöhte prompt seine Prognose für 2026. Statt 3,80 bis 3,87 Dollar je Aktie rechnet das Management nun mit 3,83 bis 3,90 Dollar. Zudem bekräftigte CMS Energy das langfristige Wachstumsziel von sechs bis acht Prozent beim bereinigten Gewinn – mit Tendenz zum oberen Ende der Spanne. Die Dividende steigt um 11 Cent auf 2,28 Dollar je Aktie.
Regulierungsbehörde sorgt für Unsicherheit
Doch nicht alles glänzt. Ein Schatten liegt über den positiven Zahlen: Vergangene Woche hatte ein Verwaltungsrichter in einem Tarifverfahren eine Eigenkapitalrendite von nur 8,2 Prozent vorgeschlagen – deutlich unter den historischen Normen in Michigan und weit entfernt von dem, was CMS Energy beantragt hatte. Die empfohlene Umsatzanpassung würde mit rund 164 Millionen Dollar nur etwa 39 Prozent der beantragten Summe ausmachen.
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Mehrere Analysten zeigten sich überrascht von der Härte dieser Empfehlung. BMO Capital senkte daraufhin das Kursziel von 81 auf 79 Dollar, behielt aber die Kaufempfehlung bei. Die Bank of America sieht die Sache gelassener: Sie stuft den Prozess als „ungewöhnlich zusammenhanglos“ ein und erwartet, dass die finale Entscheidung der Michigan Public Service Commission bei einer Eigenkapitalrendite zwischen 9,75 und 9,9 Prozent liegen wird – deutlich über der aktuellen Empfehlung.
Anleger warten auf Klarheit
Die Aktie notierte zuletzt bei 71,80 Dollar. Analysten sehen im Durchschnitt Potenzial bis 77,54 Dollar, was einem Plus von rund acht Prozent entspräche. Das Konsensrating lautet „Kaufen“. In den vergangenen zwei Monaten sind die Gewinnschätzungen allerdings um 3,1 Prozent gefallen, die Umsatzerwartungen sogar um 3,2 Prozent. Allein in der vergangenen Woche sanken die Umsatzprognosen um 8,5 Prozent – ein Zeichen dafür, dass Analysten ihre Modelle nach der Regulierungsentscheidung überarbeiten.
Entscheidend wird nun sein, wie das Unternehmen mit den regulatorischen Unwägbarkeiten umgeht. CMS Energy steckt Milliarden in die Modernisierung seiner Netze und den Ausbau sauberer Energien. Ob sich diese Investitionen lohnen, hängt maßgeblich davon ab, welche Renditen die Behörden am Ende genehmigen.
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